Aktuelle Meldungen

Mehr und weniger

Die Mitarbeiter des Deutschen Depeschendienstes (ddp) sollen mehr Geld erhalten. Das kündigte der Inhaber und Geschäftsführer der in Berlin ansässigen Nachrichtenagentur, Martin Vorderwülbecke, epd zufolge am 25. Februar in einem internen Rundschreiben an. „Als Anerkennung für die Leistungen der letzten Jahre“ sowie für die DAPD-Übernahme im Dezember 2009 soll es einmalig eine Prämie von 100 Euro brutto pro Jahr der Betriebszugehörigkeit seit November 2004 geben. Zu diesem Zeitpunkt hatte ddp Insolvenz angemeldet. Außerdem werde das Gehalt vom Oktober an um 1,5 Prozent erhöht. Vorderwülbecke stellte ihnen auch für die Folgejahre in Aussicht „abhängig von der…
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Veranstaltungen und andere News

„Fair Pay“ Kampagne |  Die dju in ver.di hat eine „Fair pay“-Kampagne zur Umsetzung der Vergütungsregeln für Tageszeitungen gestartet. Die gemeinsamen Vergütungsregeln für Zeitungsverlage gelten seit dem 1.2.2010. Sie müssen nun durchgesetzt werden. Dazu gibt es auf allen Ebenen vielfältige Initiativen und Aktivitäten sowie Materialien der dju. In einer Mailingliste kann über Vergütungsregeln und Umsetzung diskutiert werden: dju-fairpay-forum-subscribe@lists.verdi.de Infos: http://dju.verdi.de/freie_journalisten/vergutungsregeln Mitgliederversammlung Filmverband-Nord |  Der Vorstand im Filmverband-Nord des BFV lädt alle Gewerkschaftsmitglieder des Verbandes…
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Presserat mit neuem Vorsitzendem

Der Deutsche Presserat hat Bernd Hilder (BDZV), Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, am 3. März in Berlin zu seinem neuen Sprecher gewählt. Er löst damit turnusgemäß nach zwei Jahren den amtierenden Sprecher, Manfred Protze (dju in ver.di), ab. Als stellvertretende Sprecherin wählte das Plenum Dr. Ilka Desgranges (DJV), Redaktionsleiterin der Saarbrücker Zeitung.
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Warnstreik im Berlinale-Kino „Cubix

Die Kinobeschäftigten des Cubix-Filmpalastes bekräftigten noch während der Berlinale am 19. Februar mit einem Warnstreik ihre Forderung nach fairer Bezahlung wie sie im Flächentarifvertrag für andere Kinounternehmen gilt.
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Drei Millionen für Kino-Digitalisierung

Für die Digitalisierung der Kinos sollen drei Millionen Euro zusätzlich in den Haushalt von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eingestellt werden. Das beschloss der Ausschuss für Kultur und Medien am 27. Januar in Berlin. Die Förderung soll ausschließlich Filmtheatern in der Fläche zugute kommen, große Kinoketten sind davon ausgenommen. Neumann ist nun aufgefordert ein konkretes Konzept dafür vorzulegen.
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Tarifrunde für Filmtechniker ohne Annäherung

Die Tarifverhandlungen für über 1000 Beschäftigte in Filmproduktions-, Postproduktions- und Studiobetrieben zwischen dem Verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) und ver.di sind auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 25. Januar in Berlin ohne Annäherung geblieben. Zum Jahresende 2009 hatte der VTFF den Manteltarifvertrag mit den grundlegenden Arbeitsbedingungen gekündigt und die Streichung von Zuschlägen angekündigt. ver.di hatte den Entgelttarifvertrag ebenfalls zum Jahrsende gekündigt, um über Tariferhöhungen von 4,5% zu verhandeln. „Bisher verlangt der VTFF nur Geld von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in Form von reduzierten Mehrarbeitszuschlägen. Wir lehnen…
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Konzernbetriebsrat bei Bauer-Tochter

Im Konzern der Verlegertochter Yvonne Bauer gibt es seit dem 27. Januar einen Konzernbetriebsrat (KBR). Die Betriebsräte der verschiedenen Betriebe des Konzerns haben damit unmittelbar auf die jüngsten Umstrukturierungen in der Bauer Media Group reagiert. Zur Vorsitzenden des KBR wurde Kersten Artus (ver.di) gewählt, zu ihrer Stellvertreterin Anne Stark. Der KBR vertritt die Interessen von über eintausend Beschäftigten. In einem Schreiben an die Konzernleitung fordert der Konzernbetriebsrat die Konzernleitung auf, ihre soziale Verantwortung nach den zahlreichen arbeitsrechtlichen Verschlechterungen in den zurückliegenden Jahren wahr zu nehmen und die bestehenden Arbeitsplätze für…
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Das neue Blättchen im Netz

„Das Blättchen“ ist wieder da. Nicht im roten Mantel und nicht auf Papier gedruckt, aber interessant und streitbar wie eh und je kommt es mit Chefredakteur Wolfgang Sabath online daher. Bereits die dritte Ausgabe erscheint Mitte Februar. Zum Neustart am Jahresanfang wurde mit einer Kostbarkeit aufgewartet. In einem Sonderteil erschien zum ersten Mal in deutscher Sprache das Nachlassverzeichnis von Kurt Tucholsky. Es lohnt nachzulesen. Ende September vergangenen Jahres war zunächst Schluss nach zwölf Jahrgängen seit 1998 mit mehr als dreihundert Ausgaben. Produziert wurde immer am Limit, sowohl generell finanziell als auch die Arbeitskraft der unermüdlichen Macher selbstausbeutend.…
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Neue Berufsgenossenschaft für Fotografen

Für Kameraleute, Fotografinnen, IT-Experten und Grafikdesignerinnen ist seit Anfang des Jahres eine neue Berufsgenossenschaft zuständig: Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienprodukte (BG ETEM) wurde aus mehreren alten Genossenschaften gegründet. Die Konditionen für die Versicherten blieben weitgehend unverändert; selbstständige Fotografen und Grafikdesignerinnen sind hier weiterhin pflichtversichert. Beiträge (Gefahrtarife) sind weitgehend erhalten gegenüber den Vorläufer-BG. Dagegen wurden die Mindestversicherungssummen deutlich erhöht.
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Tarifabschlüsse in Sachsen und Bayern

Für die Angestellten an Zeitungsverlagen in Sachsen wurde Ende 2009 ein Tarifabschluss vereinbart. Spätestens mit der Gehaltsabrechnung Februar 2010 wird eine Einmalzahlung in Höhe von 260 Euro fällig. Auszubildende erhalten 125 Euro. Eine lineare Erhöhung konnte nicht erreicht werden. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 16 Monaten bis zum 31. August 2010. Am 25. Januar wurde für die Angestellten in Zeitungsverlagen in Bayern eine Einigung erzielt. Auch hier gibt es im Februar zum Gehalt eine Einmalzahlung dazu: 150 Euro (Azubis 75 Euro, Teilzeitkräfte anteilig). Zum 1.August erfolgt eine lineare Erhöhung um 1,6 %. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate, kündbar…
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Tarifstandards erhalten

Die Tarifverhandlungen für die etwa 9.000 im Bundesgebiet bei Zeitschriftenredaktionen angestellten Redakteurinnen und Redakteure sind auch nach der dritten Runde am 21. Januar ergebnislos geblieben und auf den 15. April in Berlin vertagt worden.
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Freien-AG in der dju

Mit ihrem Angebot für die freien Journalistinnen und Journalisten ist die dju gut aufgestellt. Auf der November-Sitzung der Freien AG wurden die vorhandenen Beratungsmöglichkeiten aufgelistet. Das geht von direkter dju-Beratung, Tarifpolitik oder Urheberrechtsfragen auf Bundes- und Länderebene über die Zusammenarbeit mit der ver.di-Beratung für Selbstständige bis hin zur Klärung von individuellen Fragen durch das Freien-Beratungsnetz mediafon. Um dieses vielfältige Angebot erneut zusammenzufassen und kompakt darzustellen, soll im kommenden Jahr ein Flyer und eine Broschüre in der Reihe journalismus konkret für die Freien erstellt werden. Die AG wählte Wulf Beleites, freier…
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Honorare werden erhöht

Auch Freie, die in arbeitnehmerähnlichen Verhältnissen für Tageszeitungen arbeiten, bekommen mehr Geld. Darauf einigte sich ver.di am 24. November mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).
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Bremer Zeitung gescheitert

Nach nur zwei Ausgaben hat die neue bremer zeitung (nbz) ihr Erscheinen überraschend wieder eingestellt.
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WAZ-Expansion in Osteuropa

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) will die Expansion der Essener WAZ Mediengruppe in Zentral- und Osteuropa sowie in Märkten der früheren Sowjetunion mitfinanzieren.
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Andreas Conradi „Conny“

Sein Eintrittsdatum in die Gewerkschaft, die damalige IG Druck & Papier, ist bezeichnend: Der 1. Mai 1973 – Tag der Arbeit: In Hamburg regiert die SPD, Peter Schulz ist Erster Bürgermeister, die Mai-Demonstration findet im Saale statt. Hauptredner ist ÖTV-Chef Heinz Kluncker. Das Motto: „Mitdenken – Mitbestimmen – Mitverantworten“. Und dann hat die Hansestadt seit knapp zwei Wochen noch ein Problem: Die „Neue Heimat“ muss mit einer Hausbesetzung in der Hamburger Eckhoffstraße kämpfen. Mittendrin Andreas Conradi, Chef vom Dienst der Hamburger Morgenpost, damals noch eine der vielen SPD-Zeitungen. Als CvD ordnet er sich nicht dem täglichen Spagat zwischen…
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