Gundula Lasch

ver.di-Preis für „80.000 Schnitzel“

Der 63. Jahrgang des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK ist wegen COVID-19 größtenteils nicht nur über Kinoleinwände, sondern auch über Bildschirme geflimmert. Wie gewohnt waren Wettbewerbe und Programm hochkarätig, ungewöhnlich, politisch. Der ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness ging an Hannah Schweier für ihren Film „80.000 Schnitzel“.
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Filmtipp: Beteiligung statt (Bürger-)Frust

Kann mehr Bürgerbeteiligung die Demokratie beleben? Dieser Frage gehen Sabine Zimmer und Sandra Budesheim in ihrem Film „Bürger. Macht. Mehr direkte Demokratie?“ nach. Sie begleiten mit der Kamera einige der 160 Mitglieder des ersten deutschen Bürgerrats Demokratie - einem 2019 gestarteten Modellprojekt, mit dem eine neue Form der Bürgerbeteiligung in Deutschland erprobt werden sollte. Die Dokumentation läuft jetzt im MDR-Fernsehen.
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Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt

Es ist eine Binsenweisheit: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Für Freie oder Solo-Selbstständige schien das bislang nicht zuzutreffen oder die absolute Ausnahme einer bitteren Regel zu sein. Weit gefehlt: Wer bislang dachte, Freie könnten nicht streiken oder sich anderweitig kollektiv für ihre Interessen einsetzen, der ist nun eines Besseren belehrt. Und zwar in einem kurzen Zeitraum gleich mehrfach: bei der Deutschen Welle, der Eßlinger Zeitung, bei Radio Hamburg!  
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„Atmender Rahmen“ für künftige Journalisten

Mit Superlativen wurde nicht gespart: Als „hochkarätig und innovativ, auch im internationalen Maßstab“, beschrieb Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales der Universität Leipzig, den jetzt reformierten Masterstudiengang Journalismus. Ab Wintersemester 2018/19 sollen in Leipzig 20 Studierende nach dem neuen Curriculum unterrichtet werden.
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Leipzig: ver.di-Preis für „Wildes Herz“

Die begehrten Goldenen und Silbernen Tauben sowie viele weitere Preise beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK sind vergeben. Der ver.di-Preis ging im deutschen Wettbewerb an den Film „Wildes Herz“ von Charly Hübner und Sebastian Schultz.
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DOK Leipzig wird 60

DOK Leipzig, das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt, feiert seinen 60. Geburtstag. Jede der bisherigen 59 Ausgaben war spannend auf ihre Art – die zu DDR-Zeiten ebenso wie die nach der deutschen Wiedervereinigung. Und spannend bleibt es bei „der alten Tante“ DOK. Das beweisen die jährlich neuen Zuschauerrekorde und ein begeistertes Publikum, dessen Jugendanteil erfreulich hoch ist.
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Festivalarbeiter stimmen für ver.di

Eine klare Mehrheit der Festivalarbeiter_innen, die sich in der Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“ zusammengeschlossen haben, wollen ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen gemeinsam mit ver.di führen. Das ergab eine Online-Umfrage in ihrem Netzwerk. Nun wollen viele der bisher noch Unschlüssigen Gewerkschaftsmitglieder werden.
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Schulprojekt: Mit Check gegen Fake-News

„Defending the Truth“ hieß das Motto der jetzt beendeten Tagung des European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) in Leipzig. Neben der Debatte von Fallstudien und der Vorstellung neuer Tools zur Verifizierung von Falschmeldungen und viral gesteuerten Fake-News wurde das Projekt „Lie Detectors“ vorgestellt, das sich an Kinder und Jugendliche richtet.
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Publizieren wird zur Mutprobe

Eine aktuelle Umfrage unter Journalist_innen zu ihren Erfahrungen mit Gewalt zeigt: Verbale und körperliche Attacken gehören für die Mehrheit der Befragten mittlerweile zum Berufsalltag. Doch in vielen Redaktionen findet keine systematische Auseinandersetzung mit den Angriffen statt, deshalb brauche es mehr Unterstützungsmaßnahmen. Die Studie liefert Ansätze, wie diese aussehen könnten.
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MDR: Rundum-Blick für Medienkompetenz

Im März 2016 hatte die Leitung des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) angekündigt, ein Medienkompetenzzentrum am Standort Erfurt zu installieren. Unsere Nachfrage, was ein Jahr danach aus dem Projekt zum Wandel in der Medienwelt geworden ist, kam fast zeitgleich mit dem Auftritt von „Medien 360G“. Die Redaktion nimmt alle Ausspielwege und unterschiedliche Zielgruppen in den Blick.
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Gefeierte Premiere: DOK im Knast draußen

Ein Sonntagabend in Leipzig: Das kleine Programmkino „Cinémathèque in der naTo“ ist voll. Das Programm ist kurz – nur eine runde halbe Stunde füllen die sechs Kurzfilme, die im letzten Jahr bei einem Workshop in der Jugendstrafvollzugsanstalt (JSA) Regis-Breitingen entstanden sind und nun erstmals "draußen" gezeigt werden.
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100 Jahre Wissenschaft für Kommunikation an der Universität Leipzig

Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) der Universität Leipzig steht in unmittelbarer Nachfolge des am 1. November 1916 von Karl Bücher gegründeten „Instituts für Zeitungskunde“. Es war der Start universitärer Forschung zu Massenmedien und -kommunikation in Deutschland. Heute gehört es neben Instituten in Berlin, Mainz und München zu den großen Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen hierzulande. 100 Jahre später trafen sich Medienprofessoren und –experten zu einem wissenschaftlichen Symposium in Leipzig, in dem sie die wechselvolle Geschichte des heutigen Instituts für KMW beleuchteten.
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Festivalarbeit: Kreativität braucht soziale Sicherheit

Die Arbeits- und Einkommensbedingungen von Festivalarbeiter_innen standen im Fokus des ersten Vernetzungstreffens am Rande der Dokumentarfilmfestivals in Leipzig. Fast 100 Festivalarbeiter_innen aus dem gesamten Bundesgebiet waren am 4. November dem Aufruf der Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“ gefolgt, um sich zu vernetzen und sich über die Probleme und Interessen in diesem Berufsfeld auszutauschen. Ein weiteres Ziel: Forderungen an die Politik aufstellen.
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DOK Leipzig: Ungehorsam im besten Sinne

Die 59. Ausgabe des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK war geprägt von Stabilität und gleichzeitiger Weiterentwicklung. Die Besucherzahl von 48.000 blieb wie im Vorjahr, obwohl es weniger Vorführungen gab. Erstmals kürte eine interreligiöse Jury ihren Preisträgerfilm. Dabei hatte sie so viele von Frauen gemachte Filme zur Auswahl wie noch nie. Und Sprachbarrieren gab es mit einer neuen App fast keine mehr. Der „ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness“ ging an den deutschen Regisseur Jakob Schmidt und an die deutsch-kurdische Regisseurin Ayse Polat.
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DOK Leipzig im Knast: Respekt!

Die Jugendstrafvollzugsanstalt (JSA) Regis-Breitingen ist die ungewöhnlichste Spielstätte von DOK Leipzig: Unter dem Motto „DOK im Knast“ organisiert das Festivalteam seit einigen Jahren Vorführungen in der Strafanstalt, die offen sind für die Inhaftierten. Dazu kommen akkreditierte Fachbesucher_innen aus Leipzig. Das eröffnet den Strafgefangenen „Blicke nach draußen“ und den Austausch mit den Gästen. In den ersten drei Novembertagen gab es täglich eine Filmvorführung. Nach dem DOK-Eröffnungsfilm „My Life as a Courgette“ (Claude Barras/F) wurden „Fighter“ (Susanne Binninger/D) und „Neo Rauch – Gefährten und Begleiter“ (Nicola Graef/D) gezeigt.
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Festivalarbeit gerecht gestalten

Einen Aufruf zur gerechten Gestaltung von Arbeitsbedingungen in der Filmfes­tival-Landschaft starteten die Gründer_innen der „Initiative Festivalarbeit”. Sie setzen auf bundesweite Vernetzung und gemeinsame Forderungen. Das erste Treffen soll es in den Räumen von ver.di am 4. November am Rande des DOK-Festivals in Leipzig geben.
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