M print

„reality-check“: Die Suche nach der Wahrheit der Bilder

Von April bis September 2002 ist Hamburg Schauplatz einer gigantischen Bilderschau. Die 2. Triennale der Photographie ist noch größer und bunter ausgefallen als die erste Triennale 1999. Neben den zehn größten Museen der Stadt beteiligen sich 50 Galerien mit Ausstellungen zeitgenössischer und historischer Fotokunst. Zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge, Workshops und Symposien runden das umfangreiche Programm ab.
mehr »

Abschiedsbrief ohne goldenen Handschlag

Tausende Arbeitsplätze betroffen - Mitsprache in Auffanggesellschaft gefordert Für die Beschäftigten des weit verzweigten Kirch-Imperiums hat spätestens nach dem Insolvenzantrag der KirchMedia das Bangen um die Arbeitsplätze begonnen. Die Betriebsräte der Kirch-Unternehmen fordern die umgehende Beteiligung von Gewerkschafts- und Belegschaftsvertretern bei der Ausgestaltung einer Auffanggesellschaft.
mehr »

Frauen prägen die Internetkultur

In Deutschland surfen immer mehr Frauen im Internet. Laut W3B-Umfrage liegt der Anteil der weiblichen Benutzer des neuen Informations- und Kommunikationsmediums schon bei 35 Prozent.
mehr »

Frischlinge und alte Hasen am Bodensee

Mitte Januar trafen sich mehr als 40 ver.di-Mitglieder der Fachgruppe Rundfunk/AV-Medien am Bodensee, allesamt Vertreterinnen und Vertreter aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Hermann-Albrecht-Klinik auf der Mettnau in Radolfzell.
mehr »

Mainzer Tage der Fernsehkritik – ein unkritisches Forum

Mit der gewerkschaftlichen Vertreterin in der Landesmedienanstalt Hessen, Marita Eilrich, sprach Gitta Düperthal über die Entwicklung der Medienkritik.
mehr »

Der „jüdische Journalist“ als Zielscheibe

1995 publizierte ich in Wien eine kurze Rezension unter dem Titel "Freiheitliches Jahrbuch 1995 mit (Neo)Nazi-Tönen", in der ich Dr. Werner Pfeifenberger, einem in Münster (NRW) Politikwissenschaften lehrenden Österreicher vorwarf, die "alte Nazi-Mär von der jüdischen Weltverschwörung langatmig aufzuwärmen". Pfeifenberger, der u.a. in seinem Artikel von einer jüdischen Kriegsbedrohung Deutschlands 1933 geschrieben hatte, verklagte mich. 1998 wurde ich vom Oberlandesgericht (OLG) Wien freigesprochen.
mehr »

Eigene Interessen wieder formulieren

"Mal sehen, wann ich Zeit für den Urlaub finde, es passt gerade nicht wegen der Arbeit, und außerdem möchte ich erst meinen Tinnitus loswerden." - "Die Situation ist nun beinahe unerträglich geworden. Eine grundsätzliche Entlastung ist jedoch nicht in Sicht. Im Gegenteil steigt der Druck noch dadurch, dass ich inzwischen notgedrungen so viele Dinge vernachlässigt habe, dass ich nun Angst haben muss, die Kontrolle über meine Projekte zu verlieren." Zwei Aussagen von Beschäftigten, deren Arbeit das Maß verloren hat. Arbeit ist so wichtig geworden, dass sie den Urlaub kippen und die Gesundheit beschädigen kann und bei aller Eigenveranwortung zunehmend ein Gefühl des…
mehr »

Das neue Urhebervertragsrecht: Sieg oder Niederlage?

Das neue Urhebervertragsrecht ist durch den Bundestag. Schon vor der Beschlussfassung wurde der ursprüngliche Entwurf so gerupft, dass wohl auch die renitenten auf ihre "Medienstandorte" bedachten roten Landesfürsten nicht mehr bocken werden; mittlerweile hat denn auch der Rechtsausschuss des Bundesrats das Gesetz passieren lassen. Die Hoffnung, dass ein dreieinhalb Jahrzehnte altes Versprechen eingelöst und die "vertragliche Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern" verbessert wird, scheint endlich begründet. Es ist also Zeit für eine erste Bewertung und damit Platz für vielfältige Meinungsäußerungen, die bekanntlich unsere Verfassung alle in gleicher Weise schützt.…
mehr »

Aktion für Bijay Raj Acharya, Nepal

Das Einsatzkommando kam am 9. Januar. Der Journalist Bijay Raj Acharya wurde von mehreren Soldaten und Polizisten in seiner Wohnung in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu festgenommen. In der anschließenden Haft soll er gefoltert worden sein.
mehr »

Kameramann zusammengeschlagen

"Wo ist der Mann vom Radio Pio XII, das die Menschen aufhetzt, statt zu vermitteln?" Die Botschaft des Präfekten von Cochabamba José Arias bei einer Pressekonferenz zu den sozialen Unruhen im Januar in Bolivien war deutlich.
mehr »

Strukturhilfe für bedrohte ARD-Sender

Klaus-Peter Hellmich, Vorsitzender der Fachgruppe der Rundfunkleute in ver.di, übergab Ende Januar dem ARD-Vorsitzenden Fritz Pleitgen in Bremen bei einer Aktion von etwa 150 Beschäftigten aus allen ARD-Sendern einen "Offenen Brief". Anlass der Aktion war eines der regelmäßigen Arbeitstreffen aller ARD-Intendanten.
mehr »

Seid verpulvert, Milliarden!

Die Bundesligavereine konnten aufatmen: Leo Kirch hat Mitte Februar fällige 100 Millionen Euro für Übertragungsrechte gezahlt. Sicher war das nicht, denn die Mediengruppe befindet sich in einer schlimmen Finanzierungskrise. Nach wie vor ist nicht klar, ob eine Rettung möglich ist und wenn ja welche. Womöglich geraten wichtige Teile der deutschen Massenmedien unter die Kontrolle des aggressivsten internationalen Medienmoguls Rupert Murdoch.
mehr »

Arbeitsplatz Auto

Ein ungewöhnlicher Montag. Peter Roggenthin erledigt Bürokram, begutachtet die Fotoausbeute des Praktikanten, holt den Sohn vom Kindergarten ab und macht in dem geräumigen Arbeitszimmer eines Nürnberger Hinterhauses in aller Ruhe Bilder versandfertig, die er bereits am Samstag aufgenommen hat. Ein üblicher Tag dagegen, sagt der freie Fotograf, sieht so aus: "90 Prozent der Zeit im Auto, neun Prozent am Rechner und ein Prozent Arbeit mit der Kamera."
mehr »

Mehr TV-Frauen à la Bella Block und mehr Chefinnen in den Medien

"Verändern Frauen den Journalismus?" Dieser Frage ist inzwischen in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgegangen worden. Auch eine neuere Studie zu Frauen in Führungspositionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat versucht, Licht ins Dunkel der schwer nachzuweisenden Vermutungen zu bringen. Das Ergebnis: die Entwicklung hat die Frage überholt.
mehr »

Neue Helbert-Postille mit „Sex plus Gewalt plus Lüge“

Noch reißerischer. Härter. Viel aggressiver als die "Bild" soll sie sein, die Wochenzeitung "X-News" von Ex-Coupé-Verleger Klaus Helbert. Am 21. Februar kam die erste Nummer raus - 72 Seiten stark im Format der "Bild am Sonntag". Startauflage: Stolze 1,2 Millionen Exemplare.
mehr »

Heldinnen in Not geratener Männlichkeit

Die Biografien von Männern und Frauen verlaufen heute nicht mehr nur nach traditionellen Mustern - das scheint auch im Mainstream-Kino feststellbar.
mehr »