Medienpolitik

4,4 Millionen: Rechts rum!

Sie heißen Junge Freiheit, Deutsche Stimme, National-Zeitung oder Nation & Europa und sind die bekanntesten rechten Publikationen in Deutschland. Ihre gemeinsame Auflage: Etwa 120.000 Exemplare. Doch sie sind nur die berühmte Spitze des Eisbergs, denn die Zahl der periodischen Publikationen wird auf knapp 90 Titel geschätzt – mit einer gedruckten Gesamtauflage von rund 4,4 Millionen. Sechzig Zeitschriften erscheinen mindesten quartalsweise. Hinzu kommen noch ca. 1.000 rechtsextremistische Internetseiten im deutschsprachigen Raum.
mehr »

Augen zu und durch?

Von den rund 80 Redakteurinnen und Redakteuren der nordbadischen Tageszeitung Mannheimer Morgen (Teilzeitstellen eingerechnet) haben rund ein Dutzend jüngst gekündigt. Die Ursache sehen Insider vor allem in einem schlechten Betriebsklima.
mehr »

Stillhalteabkommen?

Es ist eine Premiere: Erstmals will ein öffentlich-rechtlicher Sender Teile seiner Fernsehbilder auf dem Online-Portal eines Zeitungsverlages ausstrahlen. Da geht zusammen, was bisher nicht zusammen gehörte: Öffentlich-rechtliche und Private machen gewissermaßen gemeinsam Programm. Nicht nur, dass mit der Digitalisierung alle Medien – ob Fernsehen, Print, Radio oder Internet – miteinander verschmelzen; erleben wir nun auch eine Vereinigung von öffentlich-rechtlich und privat? Fakt ist: die WDR-WAZ-Vereinbarung, die am 11. März 2008 öffentlich gemacht wurde, sorgt für Aufregung und wirft jede Menge Fragen auf, zumal sie Nachahmer finden soll.
mehr »

Schon entdeckt? Freshmilk.tv

Frische Milch tut gut und wird jeden Tag benötigt. Das in etwa waren Assoziationen von Kai Wermer zur Namensgebung für seinen Sender freshmilk.tv, den er 2000 als ersten deutschen Internetsender für ein urbanes Publikum gründete.
mehr »

Warnstreik beim Donaukurier

Die Beschäftigten des Donaukuriers in Ingolstadt gaben am 3. April mit einem ersten Warnstreik ein deutliches Signal gegen den Austritt ihres Hauses aus der Tarifgemeinschaft.
mehr »

Informationsfreiheit im Dornröschenschlaf

In den Medien ist es ruhig geworden um das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Über die zum 1. Januar 2006 neu gewonnene Informationsfreiheit wird kaum noch berichtet. Sie spielt auch als Mittel der Recherche für Journalisten nur ausnahmsweise eine Rolle. Auch die Zahl der IFG-Anträge ist 2007 drastisch zurückgegangen.
mehr »

Ein neues Grundrecht

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 27. Februar 2008 der Online-Durchsuchung enge Grenzen gesetzt (Az.: 1 BvR 370/07; 1 BvR 595/07).
mehr »

Gegenwind aus Stuttgart

Die Freien Radios im „Ländle“ klagen über die Politik der Landesmedienbehörde. Die Sendefrequenzen werden eingeschränkt, neue Richtlinien reduzieren die Fördergelder und greifen in die redaktionelle Selbstbestimmung ein.
mehr »

Hart am Limit


mehr »

Produzenten-Allianz für Film und TV gegründet

Nach jahrelanger Debatte hat sich Anfang März in Berlin die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen (ADPFF) mit ihren drei Sektionen Kino, Fernsehen und Entertainment gegründet. In ihr gehen der Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten, film20 und die Association of German Entertainment Producers auf.
mehr »

Offen und nah am Menschen

Der am 2. November 2007 gegründete Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien (BV BAM) will als gemeinsamer Dachverband der schillernden Bürgerfunkszene mehr politisches Gewicht verschaffen. «M» unterhielt sich mit dem Verbandssprecher Georg May, zugleich Vorsitzender des Bürger-TV-Senders „h1-Fernsehen aus Hannover“, über die Ziele des Verbandes.
mehr »

Nichts als die Wahrheit

Egon Erwin Kisch, auch der „Rasende Reporter“ genannt, starb am 31. März vor 60 Jahren. In der Berliner Medien Galerie wird aus diesem Anlass vom 31. März bis zum 16. Mai eine Ausstellung gezeigt, die Leben und Werk von Egon Erwin Kisch würdigt. Ergänzend zur Ausstellung werden Lesungen und Diskussionen stattfinden. Der Berliner Journalist Klaus Haupt, Kisch-Forscher und ver.di-Mitglied, hat in dem Werk des Mannes aus Prag, der die Reportage zu einem literarischen Genre gemacht hat, Antworten auf seine Fragen gefunden.
mehr »

Nicht nur hausgemacht

„Der Offene Kanal Berlin sollte per se das Medium für die Darstellung der Lebendigkeit, Kreativität und Vielfältigkeit der Metropole Berlin sein“. Diese „Empfehlung“ findet sich am Ende eines Diskussionspapiers aus der Medienanstalt Berlin-Brandenburg“, das sich mit „Analyse und Entwicklungsoptionen“ für den OKB beschäftigt. Selten klaffen allerdings Wunschvorstellung und Realität so weit auseinander wie im Fall des hauptstädtischen Bürgerfunks.
mehr »

Filmförderungsgesetz wird novelliert

Das Filmförderungsgesetz (FFG) regelt auf Bundesebene die Filmförderung durch die Filmförderungsanstalt (FFA). Es soll 2008 novelliert werden.
mehr »

Kein Drehbuch – Kein Film

Die Plakate waren während der Berlinale nicht zu übersehen: Mit Hilfe von Schauspielern wie Natalia Wörner, Andrea Sawatzki und Tim Bergmann hatte sich der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) den Streik der Writer’s Guild of America (WGA) zunutze gemacht, um die hiesige Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass es auch in Deutschland Autoren gibt. „Kein Drehbuch. Kein Film“, hieß es in roten Lettern auf den Postern.
mehr »

Vogelfrei im Norden

Auch wenn es offiziell nicht so heißen darf: Mit dem „Tag des zweiten Standbeins“ haben die Freien des Norddeutschen Rundfunks im Februar eindrucksvoll bewiesen, dass auch Freie streiken können.
mehr »