Medienpolitik

Eine Lobby fürs gedruckte Wort

Zu seiner Zeit als Staatssekretär im Forschungsministerium hat sich Bernd Neumann dafür stark gemacht, „Schulen ans Netz“ zu bringen. Heute ist er Kulturstaatsminister – und entdeckt sein Herz fürs gedruckte Wort.
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Karges Dasein im Fernsehschatten

Es war sicher kein Zufall, dass der NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sie mit keinem Wort mehr erwähnte in seiner medienpolitischen Grundsatzrede auf dem Medienforum in Köln, die Bürgermedien in seinem Lande. Er vergaß damit all die Bürgerinnen und Bürger, die bei einer der 46 Lokalfunkstationen in NRW über Jahre engagiert Radio-Programme gemacht haben und die Menschen, die bei einem der neun offenen Kanäle in Bielefeld, Dortmund, Essen, Hamm, Marl, Münster und andernorts selbst gestaltete Fernsehbeiträge ausgestrahlt haben.
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Rote Karte für Radio Multikulti

Die angekündigte Einstellung der RBB-Hörfunkwelle Radio Multikulti hat eine breite Protestwelle ausgelöst. Zugleich entbrennt in der ARD heftiger Streit über den internen Finanzausgleich.
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Der Kampf um den TV-Fußball

Kaum zu glauben: Leo Kirch ist wieder da. Und wie: Mit seiner Vermarktungsfirma Sirius will er die Fußball-Bundesliga zerstückeln und noch profitabler machen. Droht der ARD-„Sportschau“ das Aus?
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NPD-Verbot: Ja, Jein, Nein!

Allein angesichts des Materials, welches NPD-Führungskräfte und -rechtsextreme Mitläufer in ihren Publikationen veröffentlichen, ist es nach wie vor kaum nachvollziehbar, wie schwer sich die Politik in Verbotsversuchen tut. Mit dem Grundgesetz sind viele Zitate und Darstellungen jedenfalls kaum vereinbar.
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Mit Bloggern auf Augenhöhe

Die Interview-Serie der Süddeutschen Zeitung zur „Zukunft der Medien“ fiel kürzlich auf mit kampagnenhaften Titelparolen wie „Google News ist unser Feind“, „Wir werden von Blogs und Gelaber überflutet“, „Der Blogger-Schreck“ oder „Blogger gehen nach dem Copy-and-Paste-Prinzip vor“. Dabei zeichnete sich die Serie durch profunde Interviewpartner, eine breite Perspektive, kluge Interviewer und intelligente Antworten aus. Die Titel drücken daher vor allem redaktionelle Skepsis gegenüber der Bloggerwelt aus, verraten jedoch wenig von der Komplexität der sich sehr dynamisch entwickelnden Blogosphäre. Dabei könnten Journalisten von Bloggern gleich in mehrfacher Hinsicht…
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Print, nein Danke?

Unter Medienwissenschaftlern ist es unumstritten, dass sich die Medien bereits jetzt in einer gewaltigen Umbruchphase befinden. „Print, nein Danke“ betitelte der Trierer Medienwissenschaftler Steffen Büffel provokant seinen Impulsvortrag für ein kürzlich stattgefundenes Seminar für Lokaljournalisten und beendete jedes vorgetragene Argument wider die Druckbranche mit dem Slogan „Print ist tot!“.
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Betriebsräte bei TV Movie in Hamburg gekündigt

Zu einer Protestkundgebung hatten die dju/ver.di und der DJV am 8. April vor dem Bauer Verlagshaus in der Burchardstraße in der Hansestadt aufgerufen. Der Grund: Beim Bauer Verlag in Hamburg wurde der Rotstift gespitzt. Sechs Arbeitsplätze in der Redaktion TV Movie sollen abgebaut werden.
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Online im Visier


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Neue Hochschule für digitale Filmproduktion

In Potsdam-Babelsberg entsteht eine neue Hochschule für digitale Produktion, die eine deutschlandweit einmalige industrie- und praxisnahe Ausbildung für Animation und visuelle Effekte anbietet.
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Gegenwind

Landesmedienanstalt sieht die Fakten bei Radio Dreyeckland anders Die baden-württembergische Landesmedienanstalt für Kommunikation (LFK) hat den Beitrag in M 03/2008 „Gegenwind aus Stuttgart“ kritisiert. Fakten seien falsch oder nicht in den richtigen Zusammenhängen dargestellt.
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Zensurverdacht

Bei den 41. Mainzer Tagen der Fernsehkritik im ZDF ging es um den Zwiespalt zwischen Wirtschaftsinteressen und publizistischen Werten auch mit Blick auf Texte und bewegte Bilder im Netz.
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Auf den Kontext kommt es an

Zum zweiten Mal musste das Bundesverfassungsgericht in der vor 15 Jahren gestarteten Kette von Rechtsstreiten von Prinzessin Caroline gegen deutsche Illustrierten Stellung beziehen. Während die Entscheidung vom 15. Dezember 1999 in Deutschland als Sieg für die Pressefreiheit gefeiert wurde, war das Echo auf den Beschluss vom 26. Februar 2008 geteilt. Denn künftig kommt es bei der Veröffentlichung von Fotos Prominenter im Einzelfall auf den Kontext an.
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Sozialstandards als Förderkriterium

Zur Novellierung des Ende 2008 auslaufenden Filmförderungsgesetzes (FFG) hat der Beauftragte für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, Anfang März einen Vorentwurf vorgelegt. ver.di hat eine entsprechende Stellungnahme dazu abgegeben, in der sie neben Zustimmung zu etlichen geplanten Veränderungen sechs Kritikpunkte mit Verbesserungsvorschlägen unterbreitet.
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Solidarität lohnt sich

Die Magic Media Company (MMC) in Köln, die Sendungen wie „Schillerstraße“, „Verbotene Liebe“, „Das Wunder von Bern“ und „Deutschland sucht den Superstar“ produziert, entließ zum 31. März ihre letzten 13 festangestellten Kameraleute und weiteres Personal. Parallel sollten die freien Dienstleister runter gehandelt werden, frei nach dem Motto: Mehr arbeiten für weniger Geld.
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Vorratsdatenspeicherung teilweise gestoppt

Das Bundesverfassungsgericht hat Teile des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung vorerst gestoppt. Nach einer einstweiligen Anordnung vom 11. März 2008 (Az. 1 BvR 256/08) dürfen die Telefon-Verbindungsdaten zwar gespeichert, den Ermittlungsbehörden aber nur für die Verfolgung besonders schwerer Straftaten übermittelt werden. Damit gaben die Verfassungsrichter dem Eilantrag von Gegnern der Vorratsdatenspeicherung teilweise statt.
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