Medienwirtschaft

dapd-Fotoarchiv von ddp images gekauft

Die Hamburger Fotoagentur ddp images hat das Bildarchiv der in Insolvenz gegangenen Nachrichtenagentur dapd erworben. Das bestätigte Ulf Schmidt-Funke, gemeinsam mit Katharina Doerk Geschäftsführender Gesellschafter von ddp images, gegenüber Newsroom.de im Juni.
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G+J: Mehr Produkte mit weniger Menschen

Gruner + Jahr steht vor einem Konzernumbau, der in den nächsten drei bis fünf Jahren vonstatten gehen soll, erfuhren die Mitarbeiter im Juni auf einer Veranstaltung in Hamburg.
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Abgemahnt

Blamabler Fehltritt des selbsternannten Vorreiters der deutschen Verleger: Mit einer „Abmahnung“ hat Thomas Ehlers, Geschäftsführer von Ostsee-Zeitung (OZ, Rostock) und Lübecker Nachrichten (LN) versucht, eine Plakataktion der von Gewerkschaften getragenen Initiative „Unser Land braucht seine Zeitungen. Qualität und Vielfalt sichern.“ zu unterbinden. Angeblich verletze das verwendete Motiv, vor einem Felsenriff dümpelnde Zeitungsschiffe, die Rechte des Unternehmens. Man untersage „die weitere Nutzung der Marke“, heißt es in dem Schreiben, dem eine Unterlassungserklärung beigefügt war.
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Radikalsanierung

Das bittere Ende einer Tradition: Ab Anfang des kommenden Jahres wird die Schweriner Volkszeitung (SVZ) nicht mehr in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gedruckt. Mit dieser Entscheidung hat der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z), der das Blatt 2005 übernommen hatte, eine weitere Runde des seit Jahren systematisch betriebenen Abbaus eingeläutet.
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Überraschung!

Springer steigt aus, der WAZ-Konzern steigt ein. Auf diese kurze Formel lässt sich eine der größten Transaktionen bei den nationalen Printmedien bringen. Mit einem Volumen von 920 Mio. Euro und 900 Festangestellten bei den betroffenen Zeitschriften, Zeitungen und auch Anzeigenblättern geht es allerdings um vielmehr – eine Analyse.
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Fragwürdiges Krisenlamento

Durchs letzte Drittel des vergangenen Jahrhunderts glitten die meisten deutschen Tageszeitungen hoch profitabel und ohne besondere unternehmerische Herausforderungen. Einträgliche Marken sind Zeitungen nach wie vor. Die unternehmerische Aufgabe ist heute freilich anspruchsvoll.
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Eine Milliarde beim Youtuben

Video-Plattformen wie YouTube erzielen ständig neue Rekorde und setzen damit auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unter Druck. Wie reagieren sie darauf? Während der re:publica in Berlin stellten zwei Sender neue Crossmedia-Projekte vor. Gleichzeitig intensiviert YouTube seine TV-Aktivitäten und lernt vom Fernsehen.
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Eintausend alternative Medien?

Gut 40 Jahre ist es her, als in München mit dem Blatt die Mutter aller Stadtzeitungen und der Prototyp der alternativen Presse erschien. Derzeit erinnert in der Landeshauptstadt eine Ausstellung über die 1970er Jahre an diese Publikation. Und es ist ein gutes Jahr her, dass eine neue Auflage des „Handbuch Alternativmedien“ erschien, herausgegeben von Bernd Hüttner, Christiane Leidinger und Gottfried Oy. Ein verdienstvolles und zugleich gewagtes Unternehmen: Rund 1000 „alternative“ Medien listet das Buch auf, davon 472 Printmedien in Deutschland, 89 in Österreich und 104 in der Schweiz, hinzu kommen 220 unabhängige Verlage, Archive und Freie Radios. Damit liegt eine…
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Bauer: Fernsehwoche nur noch mit „Rest“-Redaktion

Auslagerungen oder sogenannte Umstrukturierungen stehen bei Bauer offenbar weiter auf der Tagesordnung. Eines der jüngsten Opfer ist die Fernsehwoche. Bis auf die Textredaktion wurden alle Ressorts aufgelöst.
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Aus für Traditionszeitung nach 169 Jahren

Am 30. September 2013 erscheint die letzte Ausgabe der ältesten noch in Hamburg erscheinenden Tageszeitung. Die Schließung der Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) hat der Verlag den 32 Festangestellten, darunter elf Journalistinnen und Journalisten, Ende Mai mitgeteilt. Betroffen sind außerdem elf Pauschalisten und weitere Freie.
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Funke Mediengruppe weiter auf Trennungskurs

Die Funke Mediengruppe (ehemals WAZ) ist weiter auf Trennungskurs. Bis zum Jahresende will der Mehrheitsgesellschafter bei Radio Herne aussteigen, wenn bis dahin kein „gesundes wirtschaftliches Fundament“ für den Lokalsender gefunden wird.
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Betriebsrat erzwingt Sozialplanverhandlungen

Die Geschäftsführung der zur Hamburger Bauer Media Group gehörenden Magdeburger Volksstimme muss mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan verhandeln. Das entschied die 1. Kammer des Landesarbeitsgerichts Sachsen-Anhalt in Halle unter dem Vorsitzenden Richter Frank Böger am 29. Mai und bestätigte damit das Urteil des Arbeitsgerichts Magdeburg vom Februar 2013. Die Geschäftsführung hatte die erstinstanzliche Entscheidung angefochten.
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Neue Text- und Fotoangebote

Journalisten der ehemaligen Nachrichtenagentur dapd haben „ein neues Dienstleistungsprojekt für Medienunternehmen aller Art“ gestartet. fmd – kurz für „freier medien dienst“ will „qualitativ hochwertige Texte an Redaktionen aller Medienzweige und jeder Größe“ liefern. Freie Fotografen gründeten die Agentur Common Lens.
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Online-Dienst Meedia geht an Verlagsgruppe Handelsblatt

Die Verlagsgruppe Handelsblatt übernimmt das Medienportal Meedia, verkündete am 6. Mai Dirk Manthey, Gründer und Herausgeber des Medien-Online-Dienstes, zuvor Chef der Verlagsgruppe Milchstraße.
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Tabubruch in Bremen

Die Bremer Tageszeitungen AG (BTAG) hat sich in den vergangenen Jahren einiges einfallen lassen, um beim Personal zu sparen. Aber ein Mittel war beim Verlag des Weser-Kuriers und der inzwischen völlig identischen Bremer Nachrichten bisher tabu: betriebsbedingte Kündigungen. Das soll sich jetzt ändern. Zum Jahresende will die BTAG fast 55 Beschäftigte entlassen. Weitere sollen „freiwillig“ gegen Abfindung gehen.
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Springer plus digital

Beim Axel Springer Verlag läuft der digitale Umbau auf Hochtouren. Redaktionen werden zusammengelegt, Paid-Content-Modelle eingeführt, der Bau eines Medien Campus in Berlin anvisiert. Neue „Gründerzeit“ oder neue Rationalisierungswelle?
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