Tarife und Honorare

dpa-Tarifrunde ohne Annäherung

Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der dpa GmbH am 11. Januar 2011 in Berlin hat keine Annäherung gebracht.
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Arbeitslosenversicherung für Freie neu geregelt

Mit dem „Beschäftigungschancengesetz“, das im Juli das Parlament passierte wurde auch die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige, die nach bisheriger Regelung zum Jahresende ausläuft, verlängert und neu geregelt.
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Tarifeinigung mit Herzflimmern

Es ist geschafft, am 15. November einigte sich ver.di mit der Geschäftsführung der Bavaria Production Services (BPS) über die Tarifbindung an den Branchentarifvertrag des Verbandes Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF). Seit Dezember 2009 forderten die ca. 45 festen und freien Mitarbeiter der BPS, die Anerkennung dieses Tarifvertrages.
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Mutige Klägerin

20 Jahre lang hat die Bremer Journalistin Alice B. für die Kreiszeitung (Ippen-Konzern) gearbeitet, für 23 Cent pro Zeile, 12,78 Euro pro Foto oder für kleine Pauschalen. Dann flog sie plötzlich raus. Der Anlass: Sie hatte sich dagegen gewehrt, dass der Verlag viele ihrer Texte und Fotos an andere Blätter weiter verkaufte. Mit einer Klage will die 50-Jährige nun erreichen, dass sie weiterbeschäftigt und rückwirkend als Festangestellte eingestuft wird. In erster Instanz hat B. verloren, aber sie kämpft weiter.
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Verhandlungen ohne Fortschritte

Die Tarifverhandlungen für die dpa GmbH haben in der zweiten Runde am 16. November in Hamburg keinerlei Fortschritte gebracht.
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Strittigen AGB beim Südkurier Einhalt geboten

Das Landgericht Mannheim hat dem Südkurier-Verlag untersagt, Teile seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gegenüber freien Mitarbeitern zu verwenden. Sie sind rechtswidrig.
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Zurück in die Tarifbindung

Die Bremer Tageszeitungen AG, die mit etwa 430 Mitarbeitern die Zeitungen Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten herausbringt, ist von den Gewerkschaften ver.di und DJV zu Tarifverhandlungen aufgefordert worden. Diese Tarifverhandlungen kann der Verlag nur vermeiden, wenn er kurzfristig wieder tarifgebundenes Mitglied im Bremer Zeitungsverlegerverband wird.
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Verhandlungsbeginn bei CinemaxX

Auf Initiative von ver.di wurden am 15. Oktober die Verhandlungen zur Arbeitsplatzsicherung bei der Umstellung auf digitale Projektionstechnik und sogenannte Kombikassen bei CinemaxX aufgenommen.
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Auch Nora bleibt!

Erneut hatte ein Arbeitgeber im Fall der Kino-Mitarbeiterin „Nora“ vergebens versucht, eine Gewerkschafterin durch eine Bagatellkündigung loszuwerden. Das Arbeitsgericht in Darmstadt sah die Vorwürfe der Geschäftleitung des Darmstädter CinemaxX-Kinos jedoch als unbegründet an. Das Arbeitsverhältnis bleibt bestehen.
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Ohne Ergebnis erneut vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen zwischen den Gewerkschaften DJV und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und dem Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) sind nach der zweiten Runde ohne Ergebnis auf den 8. Dezember 2010 vertagt worden.
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kommentiert & aufgespießt: Verantwortungslos & Kampfesmut

Von Friedrich Burschel | Schwer zu entscheiden, was einen mehr aufgebracht hat gegen die große Süddeutsche Zeitung: dass sie am ersten Oktober-Wochenende eine viertel-seitige Anzeige der neurechten Jungen Freiheit veröffentlicht hat oder wie sie mit der Kritik daran umgegangen ist. Der Protest einer offenbar doch nicht unerheblichen Zahl von SZ-Lesern richtete sich dagegen, dass ein bundesdeutsches bürgerliches Leitmedium der Jungen Freiheit (JF), einer Art „Nationalzeitung“ der Besserverdienenden und akademisch Gebildeten, ihre Anzeigenspalten öffnete und so der Normalisierung von Standpunkten Vorschub leistete, die zutiefst antidemokratisch und antihumanistisch sind. Der offen…
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Maus mit geballter Faust

WDR-Mitarbeiter sorgen mit einer Satire-Ausgabe der Hauszeitschrift WDR Print für Furore. Im verblüffend echt gemachten Plagiat wird die Politik der Intendanz um Monika Piel einer sarkastisch verpackten Generalkritik unterzogen. Die Intendantin reagierte mit Humor.
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Blätter mit weißen Flecken

Wie sähen Zeitungen ohne freie Journalisten aus? Vor allem ziemlich leer. Tageszeitungen leben jeden Tag auch von den Texten und Fotos freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Bezahlung schlägt sich das aber oft genug nicht nieder: 40 Euro Brutto-Honorar für sechs Stunden Arbeit – das ist für viele freie Journalisten keine Seltenheit. Seit Februar gelten die Vergütungsregeln für Freie an Tageszeitungen. Nur wenige Zeitungshäuser wenden sie vollständig an.
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Bauer nach Gutsherrenart

Der Hamburger Bauer-Verlag blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück: „Das gegen den allgemeinen Branchentrend erzielte Wachstum der Bauer Media Group ist in erster Linie auf Auslandsakquisitionen zurückzuführen: Gegenüber dem Vorjahr wird der Konzernumsatz 2009 damit um rund 275 Millionen Euro auf voraussichtlich 2,06 Milliarden Euro steigen.“
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dju fordert mehr Gehalt

Die Tarifverhandlungen für die etwa 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen sind am 14. September, zwischen dem Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) und den Gewerkschaften DJV und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di nach der ersten Runde ohne Ergebnis vertagt worden.
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Unsere Zeilen sind was wert

Es gibt einen gemeinsamen Internetauftritt, Informationsmaterial und Willenserklärungen: Die dju in ver.di und der Deutsche Journalistenverband DJV stellten am 30. September 2010 in Berlin die gemeinsame Kampagne „Faire Zeitungshonorare“ vor. Sie soll sichern, dass die seit acht Monaten gültigen Vergütungsregeln für hauptberuflich tätige freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen in der Praxis besser greifen. Das liege im Interesse der Freien und der journalistischen Qualität.
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