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Alle Artikel von Redaktion

Archiv des BND bleibt auch künftig geheim

Der Bundestag hat ein Gesetz zur Neuregelung des Bundesarchivrechts beschlossen. Danach müssen Bundesbehörden ihre Unterlagen nach spätestens 30 Jahren dem Bundesarchiv anbieten – nur der Bundesnachrichtendienst (BND) nicht. Die Journalistenorganisationen DJV, dju in ver.di und Netzwerk Recherche hatten die Streichung dieser „großzügigen Sonderregeln“ für die Geheimdienste gefordert.
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Buchtipp: Panorama der Karikatur

„Aufklärerische Überzeichnung“ gegen „religiöse Überzeugung“, Vernunft gegen Glaube, Kunst gegen Kirche – kurz: herrschaftskritisches Wahrheitsstreben. Mit diesen hehren Worten lobt der Verlag sowohl auf dem Schutzkarton als auch auf einem extra beigelegten Zettel im Namen des Herausgebers die historische Entwicklung der Karikatur, wie sie Andreas Platthaus in seinem aktuellen Buch „Das geht ins Auge. Geschichten der Karikatur“ darlegt.
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Menschenrechts-Filmpreis on Tour

Alle zwei Jahre wird der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis am „Internationalen Tag der Menschenrechte“ in Nürnberg verliehen. Anschließend gehen die Preisträgerfilme auf Tour. Filme, die in schockierender, überzeugender aber auch packender Weise vom alltäglichen Kampf um Würde, das Recht auf Selbstbestimmung und sogar das nackte Überleben erzählen.
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Wenig Verbesserung durch das neue Urhebervertragsrecht

Die Hoffnungen der Urheberinnen und ausübenden Künstler waren groß. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens macht sich nun Ernüchterung breit. Zwar schafft die Reform das Recht auf jährliche anlasslose Auskunft und damit Transparenz sogar entlang der Lizenzkette, gleichzeitig vernebeln andere Regelungen jedoch die Sicht und von der Urheberseite errungene Klarheiten werden zumindest angreifbar.
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Gericht ahndet Ausbeutung

Wie erst jetzt einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, hat eine junge Journalistin, die zuvor zehn Monate lang bei einer Modezeitschrift als „Redaktionspraktikantin“ beschäftigt war, vor dem Landesarbeitsgericht Berlin/Brandenburg (LAG) eine Nachzahlung von 20.700 Euro Arbeitslohn erstritten, für die die Entlohnung nach dem ver.di-Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften zu Grunde gelegt wurde.
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Umfassenden Schutz für Whistleblower!

Die gewerkschaftlichen Dachverbände in Europa haben eine Petition initiiert, in der sie sich für den Schutz von Whistleblowern einsetzen. Whistleblower machen eine für die Allgemeinheit wichtige Information aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang öffentlich. Dazu zählen unter anderem Korruption oder Datenmissbrauch. Üblicherweise erfahren sie an ihrem Arbeitsplatz davon.
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Affengebrüll im AfD-Zirkus

Am Wochenende treffen sich in Koblenz die Vertreter_innen rechtspopulistischer Parteien aus ganz Europa und wieder einmal ist eine freie Berichterstattung unerwünscht. Die öffentlich-rechtlichen Sender, aber auch einzelne Vertreter_innen anderer Medien werden von den Veranstaltern des Treffens ausgesperrt, weil ihre Berichterstattung gefärbt sei. Eine Begründung, die reichlich absurd ist!
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Correctiv: Auf Fake-News-Jagd für Facebook

Während die Bundesregierung Druck auf die Betreiber von Social-Media-Plattformen ausübt, noch vor der Bundestagswahl gegen gezielte Falschmeldungen vorzugehen, prescht Facebook mit einer eigenen Initiative vor. Das Essener Recherchebüro Correctiv soll für den US-Konzern Fake-News enttarnen und richtigstellen. Geld fließt dafür erst einmal nicht.
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Polen: Alte Regeln nur neu verkauft

Die Partei von Jaroslaw Kaczynski rudere in Sachen Medienfreiheit zurück, melden ausländische Medien aus Polen. Doch so einfach ist es nicht. In der Praxis wird die Arbeit der Journalist_innen immer mehr behindert – gerade in der Berichterstattung aus demokratischen Grundfesten wie Parlament oder Verfassungsgericht.
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Lebenswichtiger Sieg für Mumia Abu Jamal

Der seit mehr als 35 Jahren inhaftierte US-Journalist Mumia Abu Jamal hat einen für ihn lebenswichtigen juristischen Erfolg errungen: Seine schwere Hepatitis-Erkrankung muss behandelt werden und er erhält ein neues Medikament. Menschenrechtsgruppen fordern eine Verstärkung der internationalen Solidarität.
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Bei Satire entscheidet der Gesamteindruck

Kabarettisten müssen sich für den Inhalt ihrer Beiträge nicht bis ins kleinste Detail verantworten; entscheidend ist der Gesamteindruck, der beim Zuschauer zurückbleibt. So verwarf der Bundesgerichtshof (BGH) am 10. Januar 2016 eine Unterlassungsklage von „Zeit“-Herausgeber Josef Joffe und "Zeit"-Journalist Jochen Bittner gegen die ZDF-Satiresendung "Die Anstalt".
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Post aus Frankreich für Springer-Konzern

Aktion in der Kälte als Protest gegen eine Aktion sozialer Kälte: ver.di-Aktive unterstützen den Kampf der französischen Mediengewerkschaft Info'Com-CGT gegen die Callcenter-Schließung einer dortigen Immobilienplattform im Rahmen einer Übernahme durch den Axel-Springer-Konzern.
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Gambia: Regime schließt Radiosender

Gambias Staatschef Yahya Jammeh befindet sich auf Eskalationskurs. Seine Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen vom 1. Dezember, die er zunächst eingestand, will der seit einem Putsch vor gut 22 Jahren regierende Regimechef doch nicht anerkennen. Rücktrittsforderungen aus Nachbarstaaten wies er als externe Einmischung zurück. Intern unterdrückt er die Pressefreiheit.
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Neuer Tarif für die Papierverarbeitung

Für die Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie konnte in der vierten Verhandlungsrunde am frühen Morgen des 10. Januar 2017 ein neuer Tarifvertrag vereinbart werden, der Steigerungen in zwei Stufen vorsieht.
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30. Journalistentag blickt in die Zukunft

Der bevorstehende 30. Journalistentag der dju in ver.di steht unter dem Motto „Hashtag, Hightec, Hackmac – Journalismus mit Daten“. Damit widmet sich die Jubiläumsveranstaltung ganz der Zukunft journalistischer Arbeit, die ohne einen sachkundigen Umgang mit Daten nicht mehr vorstellbar ist. Der Journalistentag findet am 21. Januar 2017 in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin statt.
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„Straubinger Tagblatt“ expandiert weiter

Die Mediengruppe „Straubinger Tagblatt“/“Landshuter Zeitung“ expandiert weiter in der Metropolregion München. Drei Jahre nach dem Kauf der „Münchner Abendzeitung“ erwarb die Gruppe nun auch die "espresso Mediengruppe" in Ingolstadt. Nach eigener Aussage erreicht die Verlagsgruppe damit nochmals knapp 100.000 Haushalte mehr.
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