Honorare

Filmschaffende: 12 Stunden am Tag reichen aus

Ohne Ergebnis sind die Tarifverhandlun­gen für die 25.000 Filmschaffenden in Kino- und Fernsehfilmproduktionen zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Produzentenallianz am 25. Januar in München erneut vertagt worden. Im Mittelpunkt stand nach wie vor die Verkürzung der Tages­arbeitszeit für die Filmschaffenden.
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RBB: Protestaktion für faire Honorare

Plötzlich kamen sie aus den Fluren und Treppenhäusern. Selbst der Paternoster spuckte im 10-Sekundentakt erboste Mitarbeitende aus. Viele von ihnen hatten neben Trillerpfeifen und Tröten Plakate dabei: „Gleiches Geld für gleiche Arbeit – egal ob Fest oder Frei! Faire Honorare im Programm!“ Premiere hatte das vielleicht größte ver.di-Transparent, das jemals im öffentlich-rechtlichen Sender an der Berliner Masurenallee entrollt wurde, über vier Stockwerke hoch!
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Tarifverhandlungen für ZDF-Freie in Sicht

Sie sind angetreten, um 100 statusklagewillige Kolleg_innen zu finden und 333 neue Mitstreiter_innen der sogenannten Drittkreisfreien im ZDF zu organisieren. Nun hat das ver.di-Team der Kampagne #ZDFcountdown sein Ziel erreicht. Der Sender soll in den nächsten Tagen zu Tarifverhandlungen aufgefordert werden, die Forderungen der Freien wurden heute öffentlichkeitswirksam dem ZDF-Fernsehrat übergeben.
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Pensionskasse Rundfunk für Filmschaffende

Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge werden künftig für alle befristet beschäftigten Mitarbeiter_innen von Produktionen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen uneingeschränkt erstattet. Unabhängig davon, ob es sich um vollfinanzierte, Co- oder geförderte Produktionen von ARD und ZDF handelt. Das wurde nun in einer präzisierenden Ergänzung zur Limburger Lösung festgehalten.
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Freie in Festanstellung

Beim ver.di-Rechtsberatungstag in Berlin haben sich rund 60 freie Mitarbeiter_innen von Deutscher Welle (DW), RBB und ZDF über die Chancen und Risiken einer Klage auf Festanstellung informiert. Beraten wurden sie von einem Expertenteam aus sechs Jurist_innen von ver.di und der DGB-Rechtsschutz GmbH. Im Fokus standen dabei vor allem Fragen nach den möglichen finanziellen Konsequenzen.
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Festivalarbeiter stimmen für ver.di

Eine klare Mehrheit der Festivalarbeiter_innen, die sich in der Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“ zusammengeschlossen haben, wollen ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen gemeinsam mit ver.di führen. Das ergab eine Online-Umfrage in ihrem Netzwerk. Nun wollen viele der bisher noch Unschlüssigen Gewerkschaftsmitglieder werden.
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Unter der Bedingung, dass…

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird verhandelt, und zwar auf Hochtouren. Beim NDR, SWR, WDR, BR, MDR und SR läuft die Gehalts- und Honorartarifrunde 2017. Parallel dazu handelt ver.di mit der ARD auf Basis eines Eckpunktepapiers Tarifverträge für die Sicherung der Altersversorgung in den Rundfunkanstalten aus. Unter den Beschäftigten wächst indessen die Unzufriedenheit, weil die Senderverantwortlichen in der aktuellen Entgeltrunde immer wieder Themen auf den Tisch bringen, die mit den Gehalts- und Honorarverhandlungen eigentlich so gar nichts zu tun haben.
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Was du nicht willst, das man dir tu …

Die Entscheidung der Mitgliederversammlung der VG Wort für einen rechtskonformen Verteilungsplan ist ein positives Signal nach monatelangen Querelen, die den Fortbestand der Verwertungsgesellschaft ernsthaft infrage gestellt haben. Der neue Verteilungsplan ist letztlich ein klassischer Kompromiss. Er setzt das Urteil des Bundesgerichtshofs konsequent um, wonach Autor_innen  grundsätzlich 100 Prozent aus den gesetzlichen Vergütungsansprüchen zustehen.
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Selbstständige mit Erwartungen an ver.di

ver.di organisiert rund 30 000 selbstständige Erwerbstätige. Im Projekt Cloud und Crowd beantworteten 834 von ihnen Fragen zur ihrer Erwerbs- und Auftragssituation. Mehr als die Hälfte sehen es als Herausforderung, „regelmäßig und ausreichend Einkommen zu erzielen“. Eine erste Auswertung der Befragung gemeinsam mit Prof. Hans Pongartz von der Uni München formuliert auch Erwartungen an ver.di.
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ARD-Freie: Plädoyer für Ehrlichkeit

„Wir sind so frei“, sagten sich die freien Medienschaffenden der ARD und gründeten auf ihrem Kongress beim SWR in Stuttgart am 21./22. April einen gemeinsamen Freienrat. Er soll künftig die Freien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bundesweit vernetzen und so ihre Interessen „schlagkräftiger vertreten“.
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BGH: 45.000 Euro Honorarnachzahlung

Ein freier Sportjournalist, der mehrere Jahre für die Ruhr Nachrichten arbeitete, erhält nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm, dass nun vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt wurde, eine Honorarnachzahlung in Höhe von 45.000 Euro. Grundlage sind die gemeinsamen Vergütungsregeln für Freie, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Anfang März gekündigt hatte.
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Tarifrunde beim SWR gestartet

Beim Südwestrundfunk (SWR) beginnt heute die Einkommenstarifrunde 2017. Die mit den anderen öffentlich-rechtlichen Anstalten abgestimmten Forderungen beinhalten eine Steigerung von 5,5 Prozente auf Honorare, Gehälter, Ausbildungsvergütungen und Betriebsrenten sowie eine gestaffelte Einmalzahlung als soziale Komponente.
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Schamlose Verleger

Heute, am 1. März, tritt ein novelliertes Urhebervertragsrecht in Kraft  – ein ursprünglich mit großen Hoffnungen der Urheber_innen und ausübenden Künstler_innen gestartetes Vorhaben, bei dem am Ende ein weichgespültes Gesetz herauskam. Aber damit nicht genug. Die Zeitungsverleger kündigten aus diesem Anlass die Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) für freie hauptberufliche Journalist_innen an Tageszeitungen. Die Begründung darf man getrost als verlogen bezeichnen.
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Verleger kündigen Gemeinsame Vergütungsregeln

Mit scharfer Kritik und Empörung reagiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf die Kündigung der Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen durch den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).
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Deutsche Welle: Kürzungen abgewehrt

Honorare im englischen Programm der Deutschen Welle (DW) werden nicht verändert. Mit Unterstützung zahlreicher Kolleg_innen aus verschiedenen Bereichen der DW konnten die Gewerkschaften die geplante Absenkung der Honorare verhindern. Ursprünglich sollten bereits zum 1. Januar 2017 verschiedene Honorare, unter anderem die von Adapteur_innen ,Sprecher_innen, Producer_innen und Moderator_innen um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.
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Nicht für jeden Preis

40.000 Euro sprach das Landgericht Düsseldorf einem freien Journalisten von der "Westdeutschen Zeitung" zu; der Verlag des "Bonner General-Anzeigers" wurde vom Bundesgerichtshof verpflichtet, zwei Freien fast 23.000 Euro Honorar samt Zinsen nachzuzahlen; das Oberlandesgericht Karls­ruhe verurteilte die "Pforzheimer Zeitung" zur Nachzahlung von 47.200 Euro an einen freien Journalisten; 79.000 Euro Nachvergütung durch die Funke-Mediengruppe verschaffte das Oberlandesgericht Hamm schließlich einem freien Fotografen. Diese Fälle gingen in den vergangenen zwölf Monaten durch die Presse.
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