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WAZ will Lokalredaktion in Siegen schließen

Vor einem weiteren Abbau journalistischer Vielfalt durch den WAZ-Konzern hat ver.di in NRW gewarnt. Die von dem Verlagsgeschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Manfred Braun angekündigte „Lokaloffensive“ entpuppe sich in der ersten konkreten Handlung als pures Kostensenkungsprojekt, erklärte die Gewerkschaft, zu der die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) gehört.
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Kopierwerke vor dem Aus

Bei den traditionellen Kopierwerken der CinePostproduktion GmbH in Hamburg (Atlantik), München (Bavaria) und Berlin (Geyer) gehen endgültig die Lichter aus. In einer zweiten Entlassungswelle nach 2011 sollen jetzt noch einmal 120 langjährige Mitarbeiter zu Miniabfindungen einfach vor die Tür gesetzt werden.
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Kündigungswelle in Ostfriesland

Die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) will weiterhin hohe Gewinne, der Weg dahin: Personalkürzungen. In den Jahren 2005 bis 2010 teilten sich die Verleger 15,3 Millionen Euro Gewinnausschüttung und Pachteinnahmen. Das soll natürlich so bleiben!
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Reset bei Computer-Bild

Das hat es in der Verlagsgeschichte von Springer so noch nicht gegeben. Redakteure und Redakteurinnen streiken gegen ihre Geschäftsleitung. Die knapp 90 Beschäftigten der Computer-Bild-Gruppe kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, wehren sich dagegen, dass ihre tarifgebundenen Arbeitsplätze in eine tariflose Tochtergesellschaft übergehen sollen. Und sie erreichen einen respektablen Kompromiss: eine Betriebsvereinbarung, die sich als solidarischer Erfolg verbuchen lässt.
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Der Unternehmer Axel Springer

Am 2. Mai zelebrierte der Axel SpringerVerlag den 100. Geburtstag seines Gründers unter dem Logo „Journalist, Unternehmer, Freiheitskämpfer“, und punktgenau erscheint eine neue Biografie Springers, die sich vor allem auf sein unternehmerisches Schaffen konzentriert.
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Auf der Straße wie im Netz

Schlendern auf dem Boulevard. Viele mögen es, warum nicht? Zeit zum Träumen, Beobachten, Unterhalten, Einkaufen – Ablenken von alltäglicher Tristesse, den eigenen Problemen, der Weltpolitik! Aber alles Boulevard, womöglich mit der Zeit heruntergekommen? Das kann es auch nicht sein – weder auf der Straße noch in den Medien. Bei Letzteren kann man sich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass die unterhaltenden, oft auf sexuelle Anreize, Absonderliches, Vulgäres, Primitives ... reduzierten Inhalte zunehmend obsiegen gegenüber hoher Spielfilmkunst, dem Dokumentarischen, der investigativen Reportage, der seriösen Nachricht, dem kritischen Magazin. Die Boulevardisierung der…
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Blickwinkel verschieben

Früher sprach man von Gegenöffentlichkeit, heute, unverbindlicher, von alternativen Medien. Diese befassen sich mit Themen, die im publizistischen Mainstream keinen Platz finden. Manche laufen auch im Mainstream gegen den Mainstream.
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Hochschule „Ernst Busch“ erhält zentralen Neubau

Musikalischer Tumult auf Berliner Straßen – selbstbewusst und ideenreich protestierten Studenten der Schauspielschule „Ernst Busch“ mit Performances gegen die Streichung des Neubaus ihrer Hochschule durch den Berliner Senat. Mit Erfolg, die Entscheidung wurde zurück genommen.
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Frauen über die Arabellion

In arabischen Ländern qualitativ hochwertige Filme zu finden, die von Frauen produziert worden sind, sei nicht schwieriger als beispielsweise auf dem europäischen Markt. Dass arabische Frauen meist verschleiert in der Ecke herumsitzen würden, sei ein hauptsächlich in Europa kursierendes Klischeebild. Das konstatierte Irit Neidhardt, die den Fokus „Die arabische Welt“ des Internationalen Frauenfilmfestivals in Köln Ende April kuratierte.
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Inhalte-Relevanz für Nutzer definieren

ACT!ON lautete das diesjährige Kongressmotto der Re:publica, von dem sich mehr als 4.000 Teilnehmer angesprochen fühlten. Mit ihnen diskutierten rund 300 Redner aus über 30 Nationen Fragen der Netzwelt und der digitalen Gesellschaft in Deutschland.
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Alle gegen Bild

Sebastian Schulze ist Mitinitiator der Proteste gegen die geplante Gratisausgabe von Bild. Die Homepage www.alle-gegen-bild.de brachte nach dem Kampagnenstart Mitte April viel Zulauf. Kurz vor dem 100. Geburtstag des Bild-Gründers Axel Cäsar Springer verzeichnete der Aufruf bereits weit mehr als 200.000 Zugriffe.
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„Alles zu teuer“

Mit Pfiffen und 5%-Tafeln erinnerten über 60 Beschäftigte aus verschiedenen Filmbetrieben vom Bavaria-Gelände in Geiselgasteig/München die Verhandlungskommissionen der Arbeitgebervertreter im Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) und ver.di an ihre Erwartung für einen Tarifabschluss. Dementsprechend war die mögliche Tariferhöhung auch der Schwerpunkt dieser 5. Verhandlungsrunde am 23. April.
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Prozessbeginn gegen Chef von Kino.to

Vor dem Landgericht Leipzig hat am 8. Mai der Prozess gegen den Gründer und Chef des illegalen Streamingportals Kino.to begonnen.
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Erneut Warnstreik bei Nordwest-Zeitung

Haustarif – JETZT!, schallte es bis in den Verhandlungsraum bei der Nordwest-Zeitung (NWZ) in Oldenburg am 24. April. Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verlag und Redaktion begleiteten die dritte Runde zu einem Haustarifvertrag mit einem Warnstreik. Sie stärkten damit den Mitgliedern der Verhandlungskommission von DJV und ver.di den Rücken. Als Kernthema stand eine umfassende Beschäftigungssicherung auf der Tagesordnung der Gewerkschaften. Von der Geschäftsführung verlangten sie dazu klare Aussagen. Als Grundlage für einen Haustarifvertrag erwarten die Gewerkschaften, dass alle Kollegen aus der Nordwest-Personaldienstleistungsgesellscaft (NWP) in die NWZ übernommen…
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Auf eine Stufe gestellt

Die Deutsche Bahn, Air Berlin und auch die Deutsche Telekom haben ihre spezifischen Journalistenrabatte gestrichen. Begründung: Sie seien nicht mehr zeitgemäß. Was halten Sie davon? Jörg Schillinger: Ob Journalistenrabatte zeitgemäß sind oder nicht, das mag im Ermessen eines jeden Einzelnen liegen. Journalisten erfüllen natürlich eine wichtige Aufgabe in der Demokratie. Wenn man als Unternehmen diese Aufgabe zweifelsfrei unterstützen kann, ist das gut. Wenn ein Unternehmen sagt, wir gewähren keine Rabatte, dann ist das ebenso legitim. Die Abschaffung der Rabatte erfolgte unter dem Eindruck der Wulff-Debatte. Kann man Produktrabatte für Journalisten wirklich auf eine…
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Literaturmatinée mit Rolf Becker

 „So wird Geld verdient“, hieß es trocken im Programm für den Sonntag Vormittag und manche und mancher vermutete dahinter wohl eher eine spröde Auseinandersetzung mit einem für Kreative manchmal sperrigen Thema.
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