Medienwirtschaft

Die neue Berliner Morgen(post)Welt – eine Mogelpackung?

Hiobsbotschaft bei Springer:Redaktionen und Verlage von "Berliner Morgenpost" und "Die Welt" werden zusammengelegt. Eine gemeinsame Redaktion produziert künftig die Inhalte beider - formal vorläufig weiterhin selbständigen Zeitungen, dju und ver.di sprechen von "Kahlschlag und "Mogelpackung".
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Werbeeinbrüche und Senderfamilien

Die Bilanz hätte nicht verheerender sein können: Einbrüche der Werbeeinnahmen von durchschnittlich 12 Prozent beim Privatfernsehen beklagte Ursula Adelt, Geschäftsführerin des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), kurz vorm Jahreswechsel.
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Aderlass bei Pixelpark

So wirtschaftlich turbulent wie das Jahr 2001 beim Internet-Dienstleister Pixelpark geendet hatte, so angespannt begann auch das neue. Nach der Ankündigung des Managements, die Beschäftigtenzahl der global tätigen AG binnen eines Jahres halbieren zu wollen, trafen sich Betriebsrat und Vorstand im Dezember und Anfang Januar zu Interessenausgleichsverhandlungen. Danach stand fest: Es geht erneut vor die Einigungsstelle.
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Fatale Nebenwirkungen

Sparzwänge, Personalabbau und Anzeigenausfälle haben in den Medienbranche zunehmend fatale Nebenwirkungen. Unter dem Druck von Konjunkturflaute und neuerdings auch terrorbedingten Umsatzrückgängen wächst die Bereitschaft von Verlagen und Sendern zur Durchlöcherung der Grenzen zwischen Redaktion und Werbung.
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Es geht um die eigene Haut

Olaf Hofmann, connexx.av-Beauftragter in Berlin-Brandenburg, über die Bewusstseinsschärfung in den kleinen start ups.
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Missverhältnisse bei Springer

Die Verlagsmitteilung, ausgegeben an Allerheiligen, hatte es in sich: "Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Konjunkturlage setzt der Axel Springer Verlag sein konsequentes Sparprogramm fort." Jede zehnte Stelle in Europas größtem Zeitungshaus wird bis 2003 gestrichen, das sind 1.400 Jobs.
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Jobverluste im Berliner Verlag

"Aufgrund der sich drastisch verschlechternden Wirtschaftskonjunktur" müsse man sich "von 38 Mitarbeitern trennen", teilte die G+J-Tochter "Berliner Verlag" Anfang November mit. Weitere 14 der insgesamt 513 Stellen fallen der natürlichen Fluktuation und anderen Maßnahmen zum Opfer.
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Gedämpfte Weihnachtsfreude

Weihnachten, das Fest der hohen Umsätze, droht in diesem Jahr für die Buchverlage eine Enttäuschung zu werden. Wie in anderen Mediensparten wirkt sich die Konjunkturflaute auf die Kaufbereitschaft der Bevölkerung aus; die Furcht vor Terror und Krieg tut ein übriges. Aktuelles Warnzeichen sind die Pleite des Haffmanns-Verlags und die Sparmaßnahmen bei Springer.
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Filmförderung in Bewegung

In die deutsche Filmförderung ist Bewegung gekommen: Anfang 2002 soll es Veränderungen geben, verspricht das filmpolitische Konzept von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin.
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Medien-Reader 2001 erschienen

Der neue Reader Medien-Ökonomie, herausgegeben von ver.di, bietet reichlich Material zur aktuellen Lage der Medienindustrie.
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Die Medien in der Rezession

Die Stimmung in den deutschen Medien ist mies. Unter dem Eindruck von Rezession und Terror schlägt die Stunde der Controller. Viele Verlage und Sender suchen ihr Heil in teilweise drastischen Sparmaßnahmen.
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Deutschland packt’s an!

Weihnachtsgeld gestrichen? Urlaub mangels klarer beruflicher Perspektive verschoben? Furcht vor Entlassung, Terror, Krieg? Skeptiker und Pessimisten beiseite getreten! Die Rettung naht - in der Person von Karl-Ulrich Kuhlo, dem Aufsichtsrats-chef von n-tv. Genau, von eben dem Kanal, der immer dieses Börsenband am unteren Ende des Bildschirms vorbeilaufen lässt, das derzeit tagtäglich bad news für Daytrader und Spekulanten jedweder Couleur verkündet. Ab sofort soll Schluss sein mit der schlechten Stimmung im Lande, hat sich Kuhlo vorgenommen.
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Entlassungen bei G+J werfen ihre Schatten voraus

Entlassungen sind offenbar das neue Markenzeichen von Gruner +Jahr auf dem selbstverordneten Sparkurs. Bei BerlinOnline - gleichermaßen Tochter von G+J und der Berliner Bankgesellschaft - erhielten Ende August 13 Mitarbeiter die betriebsbedingte Kündigung. Im Berliner Verlag wird von Stellenstreichungen im zweistelligen Bereich gesprochen.
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„Berliner Morgenpost“ auf Diät gesetzt

Im Axel Springer Verlag wird gespart. In der B.Z. wird daran gearbeitet, 30 Redakteurstellen einzusparen. Auch für die "Berliner Morgenpost" heißt es trotz schwarzer Zahlen, den Gürtel enger zu schnallen.
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„Synergien“ für Morgen im Fokus

Im Juli wurde noch dementiert, am 8. August 2001 stolz verkündet: Durch die Fusion der beiden Internet-Medienhäuser Focus Digital (München) und Tomorrow Internet (Hamburg) zur Tomorrow Focus AG "entsteht der größte Internet-Medienkonzern Deutschlands". Das "Joint Venture" des Burda-Konzerns und des Verlags Milchstraße, an dem Burda bereits mit 40 Prozent beteiligt ist, soll im kommenden Jahr einen Gesamtumsatz im dreistelligen Millionenbereich machen.
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Die 10 muss stehen

"Die Zukunft ist bei uns Chefsache", heißt es in einer doppelseitigen Anzeige, die der Bertelsmann-Konzern seit einigen Monaten in Zeitschriften schaltet. Der Slogan ist einleuchtend, die Anzeige nicht so sehr. Sie erinnert an unzählige Folgen der Serie "Raumschiff Enterprise": Die tollkühnsten Mitglieder der Besatzung lassen sich auf Welten "beamen", die nie zuvor ein Mensch betrat.
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