Pressefreiheit

Aktion für Faisal Mohammed Salih, Sudan

Jeden Tag können sie aufs Neue vor der Tür stehen. So wie es die Mitarbeiter des sudanesischen Geheimdienstes NSS in den vergangenen Wochen immer wieder gemacht haben. Faisal Mohammed Salih, ein im Sudan bekannter Journalist, ist seit Ende April immer wieder festgenommen und verhört worden. Anlass für die Schikane sind offenbar kritische Artikel sowie ein Interview mit dem arabischen Fernsehsender al-Dschasira vom 19. April. Darin ging es um eine Rede von Präsident Omar al-Bashir.
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Unterstützung für kommunitäre Radios in Honduras

Die Menschenrechtssituation drei Jahre nach dem Putsch in Honduras wird im Mittelpunkt eines zweimonatigen Aufenthalts deutscher und österreichischer Journalistinnen und Journalisten in dem mittelamerikanischen Land im Juli und August stehen.
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Auch auf eigene Initiative

Seit nunmehr anderthalb Jahren hat auch Österreich wieder einen Presserat, nachdem 2002 der Zeitungsverlegerverband ausgetreten war und sich das Gremium aufgelöst hatte.
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Hilfe für Journalisten

Reporter ohne Grenzen (ROG) informiert nicht nur über Verstöße gegen die Pressefreiheit weltweit, sondern hilft Journalisten auch in konkreten Notfällen. So stellt ROG nach Überfällen Geld für Ärzte und Anwälte bereit oder kann helfen, zerstörte Kameras und Computer zu ersetzen. Über das Nothilfereferat in Berlin unterstützt die Organisation zudem Journalisten, die wegen ihrer Arbeit aus der Heimat fliehen mussten. Der neue Bericht „Hilfe für Journalisten in Not“ unter www.reporter-ohne-grenzen.de.
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Pressefreiheit nur auf dem Papier

Überwachung, Korruption und Selbstzensur – acht Jahre nach der Orangenen Revolution sind in der Ukraine die Hoffnungen auf wirkliche Pressefreiheit geplatzt. Oligarchen verhindern kritische Berichte, Journalisten lassen sich bestechen und Reporter werden vom Geheimdienst bespitzelt.
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Spielball der Regierung

Im privaten ungarischen „Klubrádió“ gibt es der Medienaufsichtsbehörde zufolge zu wenig ungarische Musik, dagegen werde zu viel und wohl auch zu offen gesprochen. Mit Hilfe des international kritisierten Mediengesetzes sollte der unabhängige Radiosender erneut mundtot gemacht werden. Aber das ungarische Parlament entschied in einer Nachbesserung dieses Gesetzes Ende Mai immerhin über eine Stärkung des Quellenschutzes von Journalisten und eine Verringerung der Möglichkeiten staatlicher Zensur. Der Passus, der den Weiterbetrieb des Klubradios gefährdet, wurde dagegen nicht gestrichen.
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Russischer Redakteur mit dem Tod bedroht

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Drohungen gegen den stellvertretenden Chefredakteur der Zeitung Nowaja Gaseta, Sergej Sokolow.
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Tödliche Recherche

Mexiko gilt als gefährlichstes Land der westlichen Welt für Medienschaffende. Besonders brisant ist derzeit die Situation im Bundesstaat Veracruz. Dort starben binnen einer Woche vier Reporter.
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Zunehmende Gewalt

In der Nordostbrasilianischen Hauptstadt São Luis wurde am Abend des 23. April der Journalist Décio Sá erschossen. Der 42-jährige Reporter der Zeitung „O Estado do Maranhão“ war vor allem aufgrund seines kritischen Blogs „Blog de Décio“ bekannt, in dem er über Lokalpolitik, Korruption und organisierte Kriminalität berichtete.
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Unpolitische Musikveranstaltung?

Für Aserbaidschan ist die Austragung des „Eurovision Song Contest“ (ESC) eine Gelegenheit, sich stolz der Welt zu präsentieren. Doch hinter der Fassade sind die Menschenrechtsverletzungen unübersehbar: Kritische Journalisten haben es in dem Land schwer.
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Alle Mühe wert

Pressefreiheit ist ein Privileg, von dem rund 80 Prozent der Menschen weltweit ausgeschlossen sind. Auch in Europa wird sie nicht in allen Ländern mit gleicher Verve verteidigt und geschützt. Während Finnland, Norwegen oder die Niederlande als vorbildlich gelten, Deutschland Platz 16 auf der Rangliste der Pressefreiheit 2011 hält, sind Journalisten in Bulgarien, Italien oder Griechenland Korruption und Behördenwillkür ausgesetzt, in Ungarn wird die Kontrolle durch neue Mediengesetze verschärft. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit Anfang Mai wurde unter Federführung von „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) im Berliner Haus des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger über…
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Aktion für Mavis Ethel Cruz, Honduras


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Mutige Islamkritikerin

Die „Axel Springer Akademie“ zeichnet die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali mit ihrem Ehrenpreis 2012 aus.
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Journalisten der Jasminrevolution

In Tunesien, dem Ursprungsland des „arabischen Frühlings“, scheint die Demokratisierung der Gesellschaft friedlich voranzuschreiten. Doch 15 Monate nach der „Jasminrevolution“ und fünf Monate seit der Wahl der von der islamischen Partei Ennahda dominierten Übergangsregierung spitzt sich die Lage für Journalisten zu, sie werden ebenso wie Künstler und Intellektuelle öffentlich beschimpft, verbal und physisch angegriffen und gelegentlich sogar mit Mord bedroht. Journalisten, Gewerkschafter und ausländische Beobachter sehen die neu gewonnene Presse- und Meinungsfreiheit ernsthaft in Gefahr.
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Syrien: Zielscheibe Berichterstatter

Seit mehr als einem Jahr protestiert die Opposition in Syrien gegen Präsident Baschar el-Assad. Nur selten können Journalistinnen und Journalisten direkt aus dem Land berichten – Arbeitsvisa erteilt die Regierung in Damaskus nur selten und selektiv. Entsprechend unzuverlässig und oft auch interessengeleitet sind viele Informationen, die aus Syrien nach außen dringen.
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Senden über London nach Mogadischu

In Mogadischu herrscht seit 20 Jahren Krieg. Journalisten können nur unter Lebensgefahr über die Probleme ihres Landes berichten. Zwei somalische Journalisten haben in Deutschland Zuflucht gefunden. Zurzeit sind sie dabei, den Verein SEJOG – Somali Exiled Journalist Organisation Germany, zu gründen. Unterstützung haben sie bei Reporter ohne Grenzen (ROG) gefunden. Autorin Marily Stroux kam mit ihnen ins Gespräch und hilft ihnen, Fuß zu fassen.
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