schon entdeckt?

Schon entdeckt? Die Neue Norm

„Wir wollen behinderte Menschen empowern, selbst journalistisch zu arbeiten“, so Judyta Smykowski, Chefredakteurin von „Die Neue Norm“. Das Projekt des Vereins “Sozialhelden“ besteht aus einem Online-Magazin „für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming“ und einem gleichnamigen Podcast auf Bayern 2. Die engagierte Journalistin gründete das Medienprojekt „Die Neue Norm“ Ende 2019 zusammen mit Raúl Krauthausen und Jonas Karpa, um alte Normen und Vorstellungen von Behinderung im Mainstream aufzubrechen.
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Schon entdeckt? Qamar

Es sei „höchst an der Zeit mit, statt über Muslim*innen zu reden“, findet Muhamed Beganović. Die übliche Medienberichterstattung sei „reißerisch und eng fokussiert auf Themen wie Terror, Ehrenmord, Clan-Kriminalität oder die Kopftuch-Debatte“. Er hat mit Qamar (arabisch: Mond) deshalb ein neues, ästhetisch ansprechendes Gesellschafts- und Kulturmagazin von Muslim*innen für Muslim*innen gegründet. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 15 und 35 Jahre im deutschsprachigen Raum und soll vor allem eines: Inspirieren.
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Schon entdeckt? Greenspotting

Alle relevanten Nachrichten rund um die Umwelt sollen mit nur einem Klick erreichbar sein – das ist der Anspruch von Greenspotting. Das Online-Portal aus Düsseldorf ging im vergangenen Herbst an den Start. Es informiert täglich zu Umwelt und Nachhaltigkeit in den Themenbereichen Mobilität, Klima, Ernährung, Energie, Agrar, Leben, Natur, Geld – und in einer Rubrik namens Ökolomie. Gegründet wurde Greenspotting von ehemaligen Journalisten der Wirtschaftswoche.
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Schon entdeckt? Bliq

Was auf den ersten Blick fremd erscheint, ist oft gar nicht so fremd“, sagt Julia Ley, eine der Gründerinnen des Medienblogs BLIQ. Deshalb habe man auch den programmatischen Titel mit dem „Q“ im Namen verfremdet und wolle anregen, den eigenen Blick kritisch zu hinterfragen – beim Schreiben und beim Lesen von Berichten über Muslim*innen, Rom*nja, Jüd*innen, People of Color und anderen, die in deutschen Medien einseitig und diskriminierend dargestellt werden. „Wir sind eine Schnittstelle zwischen medienkritischen Angeboten wie auf übermedien.de und Diversity-Journalismus, der aus einer anderen Perspektive informiert“, so Ley, die BLIQ 2019 zusammen mit ihrer Kollegin Nabila…
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Schon entdeckt? femMit

„Gleichberechtigung wartet nicht, bis sich die Pandemie ausgetobt hat“, sagt Romina Stawowy. Ziel der Medienfrau ist es, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen. Weil das auf einer von ihr geplanten Konferenz in diesem Jahr nicht ging, startete sie das Magazin femMit. Die Schwerpunkte in der ersten Ausgabe: die Folgen der Corona-Krise für Frauen und Hass im Netz. Großen Wert legt die Redakteurin auf persönliche Geschichten und Porträts.
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Schon entdeckt? Reportagen

In dem Schweizer Magazin „Reportagen“ gibt es Reportagen zu lesen, und zwar nur Reportagen. Das funktioniert, besonders bei den Jüngeren. „Reportagen“ ist das einzige deutschsprachige Magazin, das sich ausschließlich auf diese Königsdisziplin des Journalismus fokussiert. Es fühlt sich an wie ein Buch – es sieht auch ein bisschen so aus – griffiges Hardcover im DIN-A-5-Format. Auf dem Cover ist kein großformatiges Foto, sondern Text, das Inhaltsverzeichnis. Auch im Inneren gibt es keine Fotos, sondern nur Zeichnungen und Illustrationen.
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Schon entdeckt? RUMS

„Wir wollen wissen, was in der Stadt passiert,“ sagt Christian Humborg, der die Medienvielfalt in Münster gefährdet sieht. Schon im Februar gründete er zusammen mit dem Diplom-Kaufmann Götz Grommek und dem Journalisten Marc-Stefan Andres die „RUMS Medien GmbH - Neuer Journalismus für Münster“. Die drei sind überzeugt, dass die „lokale Öffentlichkeit zentral für die Demokratie“ ist und wollten ihr Projekt unbedingt bis zu den NRW-Kommunalwahlen am 13. September realisieren.
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Schon entdeckt? Deine Korrespondentin

„Vier Jahre lang war das für mich ein teures Hobby“, sagt Pauline Tillmann, Chefredakteurin des Digitalmagazins Deine Korrespondentin, das Frauen und ihre Perspektiven in der Berichterstattung sichtbarer machen will. Mittlerweile hat die engagierte Gründerin die finanzielle Durststrecke überwunden und probiert mit ihrem Korrespondentinnen-Team immer wieder neue Wege aus, um Geschichten von mutigen Frauen in aller Welt zu erzählen.
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Schon entdeckt? Das Nettz

Das NETTZ möchte durch Wissenstransfer mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft eine „Community der Gegenrede“ aufbauen, um Hassreden einzudämmen. Medien könnten das unterstützen, indem sie Kommentare zu Beiträgen nur moderiert online stellten, so Hanna Gleiß. Sie ist Projektleiterin der „Vernetzungsstelle gegen Hate Speech“, die nicht nur auf ihrer Website Infos und Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs bietet. Das NETTZ entstand 2017 als Projekt von „betterplace lab“, der Denkfabrik von „betterplace.org“, Deutschlands größter Online-Spendenplattform. Nach Gesprächen mit Betroffenen von Hassrede sei deutlich geworden, dass es viele Initiativen gegen Hate Speech…
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Schon entdeckt? Arrival News

Die Arrival News richten sich an Menschen, die neu in Deutschland sind. Einmal im Monat informiert die „Zeitung für Neubürger*innen“ in einfacher Sprache über aktuelle Debatten und das Leben in der Bundesrepublik. Damit wollen die Arrival News das Deutschlernen unterstützen – und dafür sorgen, dass Migrant*innen am medialen Diskurs des Landes teilnehmen können. „Wir wollen kein Schulbuch sein, sondern eine Zeitung auf Augenhöhe“, sagt Gründer David J. Offenwanger.
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Schon entdeckt? Katapult

Katapult nennt sich selbst „Deutschlands erstes Magazin für Kartografik und Sozialwissenschaft“. Was im Titel einigermaßen trocken daherkommt, entpuppt sich bei näherem Studium als vergnügliche Lektüre für alle Zeitgenossen, die sich für intelligent aufbereitete Statistiken zu sozialwissenschaft­lichen Fragestellungen interessieren. Katapult verzichtet auf Fotos, sondern arbeitet ausschließlich mit Statistiken und Grafiken.
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Schon entdeckt? nd Die Woche

Sie gelangt sonnabends an die Leser: Zwei Drittel des Titelblattes gehören einem Foto oder einer Grafik. Auch innen großformatige Fotos, Weißraum. Und doch keine Wochenzeitung wie andere. nd Die Woche steht links eingeklinkt auf Magenta. Obwohl hier der 74. Jahrgang vermerkt ist, gibt es diese Art des Neuen Deutschland erst ziemlich genau ein Jahr: „Aus dem Osten was Neues“ wurde der in der Redaktion, mit Leser*innen und Experten debattierte Relaunch angekündigt.
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Schon entdeckt? Freie Frauen

„In Love with Women“ ist das Motto von „Libertine“. Das Print-Magazin, das seit Ende 2015 erscheint, widmet sich den Leistungen, Lebensentwürfen und Liebesbeziehungen von Frauen und möchte dabei einen vielschichtigen Blick auf unsere Gesellschaft bieten – fernab von Diät-Rezepten und Mann-Frau-Klischees. „Ich habe ein großes Interesse, gesellschaftlichen Umbruch aufzugreifen“, sagt Herausgeberin und Chefredakteurin Juliane Rump.
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Schon entdeckt? Alexander v. Humboldt

Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt in Berlin geboren. Terminjournalismus, na ja. Aber es steckt mehr in der Geschichte dieses Wissenschaftlers und großen Reisenden. Heute wäre eine Menge von ihm zu lernen. Pünktlich sind natürlich zahlreiche Publikationen erschienen, unter anderem eine zehnbändige Werkausgabe seiner Schriften bei dtv, etwas für Spezialisten. Einem größeren Publikum zugänglich werden könnte die 8-teilige Hörfunkreihe des Hessischen Rundfunks „Alexander von Humboldt – Der unbekannte Kosmos“.
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Schon entdeckt? Philosophie Magazin

Krisenzeiten sind immer gute Zeiten für die Philosophie. Denn: „In Krisen versuchen wir uns neu zu orientieren“, sagt Svenja Flaßpöhler, Chefredakteurin des Philosophie Magazins. Philosophie als Anker und Orientierungshilfe? Warum nicht – in einer Zeit, da die Publikationen eines Richard David Precht oder Peter Sloterdijk Bestseller-Auflagen erreichen? Wo immer mehr Menschen – Stichwort Klimakrise – konsumkritische Haltungen und ein Bewusstsein für die Gefährdung des Planeten entwickeln.
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Schon entdeckt? Prenzlauer Berg Nachrichten

Die Berliner Tageszeitungen hatten ihre Berichterstattung aus den Bezirken zurückgefahren und dem Medienkaufmann Philipp Schwörbel fehlte was: Nachrichten aus seinem Prenzlauer Berg, einem Ortsteil mit über 160.000 Ein-wohnern im nördlichen Berliner Stadtbezirk Pankow. Zusammen mit Gleich-gesinnten, darunter auch Journalist*innen, gründete er die „Prenzlauer Berg Nachrichten“, die Ende 2010 online gingen.
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