Tarife und Honorare

Honorarempfehlung Text 2001 für freie journalistische Arbeit

Die "Honorarempfehlung Text" wird von der Mittelstandsgemeinschaft Journalismus erstellt, einem Zusammenschluss hauptberuflicher frei tätiger Journalistinnen und Journalisten, die der IG Medien angehören. Auf Grund der Gesetzeslage haben die Empfehlungen keine bindende oder verpflichtende Wirkung. Sie sollen aber die Wettbewerbsbedingungen von freien Journalistinnen und Journalisten verbessern, indem marktübliche Honorare und Auftragskonditionen für Texte in Printmedien als Orientierungsmaßstab für den Abschluss von Verträgen dienen. Die Empfehlungen beruhen im Wesentlichen auf Honorarumfragen, die die IG Medien regelmäßig unter "Freien" durchführt. Außerdem fließen…
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Damit der Job nicht zum Horrorstreifen wird…

Neues von den Kino-Arbeitgebern: Nach einer Satzungsänderung schließt eine Mitgliedschaft im Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) nicht mehr automatische die Tarifbindung ein. Ein Großteil der Mitglieder hat die Regelung zur Tarifflucht genutzt. Die Großunternehmen Cinemaxx/Flebbe und Ufa haben den HDF schon vorher verlassen und vertreten ihre Interessen jetzt im Arbeitgeberverband Dienstleistungsunternehmen, abgekürzt ar.di. Mit dem ar.di laufen Verhandlungen seit Mitte Juli, inzwischen bereits in der fünften Runde.
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Mehr Geld verdienen übers Internet?

Online-Recherche und E-Mail-Korrespondenz gehören für viele freie Journalistinnen und Journalisten heute zum Arbeitsalltag. Mit dem neuen Medium Internet verbinden Freie aber auch die Hoffnung, ihre Vermarktungschancen und damit ihr Einkommen zu verbessern. Neue Kontakte und Aufträge durch die eigene Homepage, Zweitverwertung von Artikeln, Fotos oder Rundfunkbeiträgen über Internet-Börsen, ohne großen Aufwand ein paar Mark zusätzlich verdienen - das wäre es doch.
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Wieder Unruhe bei der „Morgenpost“

Als Boulevardblatt lebt die "Hamburger Morgenpost" vom Kaufanreiz ihrer Schlagzeilen. Doch die "Mopo" schafft es auch selbst immer wieder, in die Schlagzeilen zu kommen - diesmal durch den am 29. Juni bekanntgegebene Austritt aus dem regionalen und Bundesverband der Zeitungsverleger.
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Die ARD und die Honorare

Das Wort Honorar kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ehrengeschenk für eine in ihrem wirtschaftlichen Wert nicht einschätzbare Leistung. Betrachtet man die Honorierungspraxis, so muss man häufig den Eindruck gewinnen, dass diese alte Interpretation immer noch beim Wort genommen wird, auch bei der ARD.
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Vor 50 Jahren: Gründung der Gruppe Funk

aus: RUNDFUNK. Informationen für die Gruppe Funk in der GDBA, Gewerkschaft Kunst. Nr. 1, München, Juni 1950
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Sonniges Bild mit einigen Flecken

Er ist Journalist. Er arbeitet fürs Fernsehen. Er macht längere Dokumentationen und Magazinbeiträge. Er bekommt dafür Stücklohn. Pro Sendeminute. Für Recherchen, Treatment, Regie oder Realisation, Schnittüberwachung, Text und Endfertigung. Die Honorare stehen in der Vergütungstabelle. Sie ist Bestandteil des Tarifvertrags für arbeitnehmerähnliche freie Mitarbeiter.
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Stärker vom Solidaritätsgedanken leiten lassen

Tarifpolitik gilt gemeinhin als das Kernstück gewerkschaftlicher Arbeit, geradezu als Existenzgrund für eine Organisation, die sich Solidarität als Leitsatz gewählt hat. Dabei stellt sich natürlich sofort die Frage: Solidarität mit wem, und wie weit soll sie denn reichen - womit ich auch schon mitten in der Diskussion über die Tarifpolitik unserer Organisation wäre, der alten RFFU wie der Fachgruppe 3 der IG Medien und demnächst vielleicht des Fachbereichs 8 von ver.di.
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SFB-Tarifflucht

Am Montag, den 29. Mai 2000, stürmten über 40 aufgebrachte Freie das Intendanten-Büro beim SFB. Erst nach einigem Zögern ließ Intendant Horst Schättle sich aus der Direktorenkonferenz herausbitten. Grund des Aufruhrs: Die fehlende Tarifsicherheit für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im SFB.
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Neue Tarifstruktur für Redakteure bei dpa

Nach fast einjähriger Verhandlungsdauer ist für die rund 500 festangestellten Inlandsredakteurinnen und -redakteure der Deutschen Presse-Agentur (dpa) eine völlig neu ausgestaltete Gehaltsstruktur unter Dach und Fach. Bei Neueinstellungen und Versetzungen wird sie bereits jetzt wirksam, für alle übrigen alten Beschäftigungsverhältnisse vom 1. Februar 2001 an.
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„Ich will es schwer machen wegzusehen“

Es ist schon ein merkwürdiges Phänomen, nach jedem Krieg im letzten Jahrzehnt, der bedeutend genug war, über Wochen oder Monate von den großen Medien behandelt zu werden, nach jedem mediatisierten Krieg also, beginnt eine Diskussion darüber, was wir Journalisten alles falsch gemacht haben. Golfkrieg - Bosnienkrieg - und jetzt der Kosovokrieg.
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Die Gagen werden bis 2001 in zwei Stufen um 5,0 bis 6,0 Prozent erhöht

Nach schwierigen Verhandlungen haben sich IG Medien und DAG am 6. April 2000 in München mit den Produzentenverbänden auf einen neuen Gagentarifvertrag geeinigt. Ab 1. Mai 2000 steigen die Wochengagen im unteren Einkommensbereich (bis 1.623 DM) um 3,0 Prozent. Die höheren Wochengagen steigen um 2,5 Prozent. Als Mindesterhöhung wurde ein Betrag von 45 DM vereinbart.
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Den Arbeitgebern ist die Jahresarbeitszeit noch nicht genug

Die Gespräche der Gewerkschaften IG Medien, DAG und DJV mit dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) über eine Neuregelung der Arbeitszeitbestimmungen im Manteltarifvertrag für die Privatfunkbeschäftigten kommen nur schleppend voran.
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Honorare heute – und wie es wohl weitergeht

Was soll ich lange erzählen? Die Folge der Ereignisse sagt (fast) alles:
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Erster Tarifvertrag für freie Mitarbeiter im Privaten Rundfunk abgeschlossen

Die IG Medien hat mit dem Fernsehsender n-tv in Berlin den ersten Tarifvertrag für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Privaten Rundfunk abgeschlossen. Der Haustarif regelt Mindestansprüche für regelmäßig beschäftigte "arbeitnehmerähnlichen Personen", wie die Freien im Tarifvertragsgesetz bezeichnet werden.
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Bilder sind keine Belege mehr

Porträtfotos von Erich Honecker, Che Guevara, eine Aufnahme von der Mondlandung - Dokumente der Zeitgeschichte. Aber in der Bearbeitung von Ingo Mische erhalten sie eine besondere Aktualität. Der Student aus Weimar hat historische Fotos manipuliert, fast unmerklich verfälscht: Honecker trägt eine Anstecknadel von Porsche am Revers, Che Guevara einen Mercedes-Stern an der Mütze und in die Aufnahme von der Mondlandung ist das Logo des Nachrichtensenders CNN eingeblendet. CNN hat sich durch unrühmliche Kriegsberichterstattung einen großen Namen gemacht, aber als Neil Armstrong den Mond betrat, gab es den Sender noch gar nicht. Ingo Mische hat mit seinen Arbeiten beim Award 1999, dem…
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