Redaktion

Alle Artikel von Redaktion

Endlich: Tarifergebnis in der Druckindustrie

Nach 16stündigen "zugespitzten und zähen Verhandlungen" in der achten Runde haben ver.di und der Arbeitgeberverband der Druckindustrie am frühen Morgen des 3. Mai ein Ergebnis für die 134.000 Beschäftigten der Branche in Deutschland erzielt. Das Hauptergebnis: Der komplette Manteltarifvertrag gilt rückwirkend ab 1. Oktober 2018 wieder. Die Entgelte steigen in drei Stufen bis 2021.
mehr »

Phrasen retten die Pressefreiheit nicht!

Auch 2018 war kein gutes Jahr für die Pressefreiheit: Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten verloren bei ihrer Arbeit das Leben, wurden für ihre Recherchen inhaftiert oder drangsaliert. Starke Gesetze könnten Medienschaffende schützen. Doch selbst in demokratischen Staaten fehlt es daran oft oder es mangelt an ihrer konsequenten Handhabung zum Schutz der Medien. Zu viele Politikerinnen und Politiker haben für die Pressefreiheit kaum mehr als Phrasen übrig.
mehr »

Für höhere Löhne bei den Multiplex-Kinos

Gut 300 Beschäftigte der CinemaxX und CineStar-Kinos aus ganz Deutschland machten am 30. April in Hamburg mit einem gemeinsamen Warnstreik Druck vor den Tarifverhandlungen mit dem CinemaxX-Unternehmen. "Großes Kino, kleiner Lohn", war das Motto des Demonstrationszuges. Zuvor war bereits in mehr als 20 Städten bundesweit in Kinos gestreikt worden.
mehr »

Mit Rundumblick: Das war Sehsüchte 2019

Große Geschichten über junge Menschen, die sich in der Gesellschaft behaupten, und handfeste Infos für angehende Filmemacher*innen, die später mal von ihrem Beruf leben möchten: Das gab es, diesmal mit einem zusätzlichen Programmpunkt, beim Studierendenfilmfestival Sehsüchte, das vom 24. bis 28. April an der Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg stattfand.
mehr »

Erneuter Warnstreik bei Computer Bild

Wer nicht verhandeln will, muss fühlen: Die Beschäftigten der Springer-Tochter Computer Bild sind nach einem zweitägigen Ausstand im März jetzt neuerlich für zwei Tage im Warnstreik, um ihrer Forderung nach einem anständigen Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen. In einer Feiertagswoche trifft das den Arbeitgeber noch ein bisschen härter als sonst, so kalkulieren die Streikenden.
mehr »

WAZ zieht Reporter aus Stadteilen zurück

Bei Funke wird weiter gespart: Der Essener Medienkonzern hat jetzt die gemeinschaftliche Stadtteilredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) in Duisburg-Nord geschlossen. Kritische Beobachter im Verlag fragen sich, ob bald weitere Schließungen folgen. Im Verbreitungsgebiet der WAZ, der „größten Regionalzeitung“ Deutschlands, auf rund 4.450 Quadratkilometer arbeiten zahlreiche Lokal-, vornehmlich in den Reviermetropolen des Ruhrgebietes auch Stadtteilredaktionen.
mehr »

Gefährlicher Job für wenig Geld

Fast alle Sender und Verlage in Bulgarien gehören wenigen Großunternehmern, die ihre Medien als Werbeträger und Propaganda-Instrumente nutzen. Vor allem Politiker der regierenden rechts-konservativen Koalition und die Medien-Mogule bereichern sich zudem ungeniert an europäischen Fördergeldern. Investigative Journalisten, die ihnen dabei auf die Finger schauen, leben gefährlich. Unabhängige Medien können sich dagegen nur schwer finanzieren.
mehr »

Streaming treibt Medienmarkt an

Video-Streaminganbieter machen weiterhin nicht nur den Kinobetreibern, sondern auch Fernsehsendern und Buchverlagen die Kunden abspenstig, so die Quartalsberichte zur deutschen Medienwirtschaft für das erste Quartal 2019. So sind etwa bei den Filmtheatern die Umsätze und Besucherzahlen 2018 deutlich eingebrochen. Auf dem stark wachsenden Streaming-Markt entwickelt sich dagegen ein heftiger Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Anbietern.
mehr »

OBS: Agenda-Setting bei ARD und ZDF?

Für eine neue Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) haben die Medienwissenschaftler*innen Prof. Dr. Marc Liesching und Prof. Dr. Gabriele Hooffacker von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig die Gewichtung der Themen in den politischen Sendungen von ARD und ZDF im Monat vor der Bundestagswahl 2017 untersucht. Die Ergebnisse liefern ein sehr differenziertes Bild.
mehr »

Film: Fördersystem braucht Veränderung

Im April 2018 formulierten Vertreter*innen der Filmbranche nach einem zweitägigen Kongress ein Ergebnispapier, die „Frankfurter Positionen zur Zukunft des deutschen Films“. Das Papier beinhaltet Vorschläge für Reformen des Fördersystems von Filmherstellung und –verwertung. Beim diesjährigen Lichter Filmfest in Frankfurt diskutierten Parlamentarier und Filmschaffende, wie die Reformen politisch umgesetzt werden könnten.
mehr »

Arbeiten in einem Klima der Angst

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten – vor allem in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten, stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) mit der Veröffentlichung seiner Rangliste der Pressefreiheit 2019 fest. Auch in Deutschland ist die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten 2018 gestiegen.
mehr »

Die Erfahrung mit der (fernen) Armut

Die junge Amerikanerin vom „Peace Corps“ lächelt mich am Eingang zum Hotel Ghion in Addis Abeba mit einem Pfirsichblütenlächeln an und sagt sinngemäß: „Ist das Land nicht schön?“ Fragt man nach, warum, sagt ihr hagerer junger Begleiter, ebenfalls vom „Peace Corps“: „Wegen der Leute, der Landschaft, der Kultur!“
mehr »

USA: Mit Mega-Fusionen gegen neue Player

Im Kampf um Kunden rücken die ganz Großen enger zusammen. Mit Mega-Fusionen überbieten sich die Konzerne im US-Milliarden-Medien-Business und agieren mit diesen  Bündnissen immer fokussierter gegen die neuen Player am Markt wie Netflix oder Amazon. Die von der Medienpolitik einst bewusst eingeführten Grenzen zwischen Inhalteanbietern auf der einen und Telekommunikationsunternehmen auf der anderen Seite lösen sich auf.   
mehr »

Regisseurinnen mit Haltung und Rückgrat

Spannende feministische und politische Spiel- und Dokumentarfilme zu inszenieren, die das Publikum inspirieren, weiterbilden und begeistern, reicht nicht. Ein Hauptbetätigungsfeld der Regisseurinnen ist stets der Kampf um Akzeptanz bei Filmförderungen, Produktionsfirmen, Sponsoren, Filmverleihern und TV-Redaktionen. Das wurde beim 36. Internationalen Frauenfilmfestival (IFFF) vom 9. bis 14. April in Dortmund in den Kinosälen diskutiert.
mehr »

Cannes: Der Hype um Short Form-Videos

Rund 40 Prozent des weltweiten Traffics beim mobilen Internet gehen auf das Konto von YouTube. Das ist nur ein Beispiel dafür, welche immensen Mengen an Videos weltweit über mobile Endgeräte konsumiert werden. Dieses Potential haben auch die Profis immer mehr im Blick. Zum Beispiel auf der größten Fernsehmesse der Welt MIPTV in Cannes, die gerade zu Ende gegangen ist. „Short Form“ war eines der wichtigen Themen auf dem Programmmarkt.
mehr »

Noch viel mehr Selbstreflexion nötig

Der Branchendienst „epd medien“ des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) feiert sein 70jähriges Jubiläum und lud am 9. April zu einem Fachpodium. Unter dem Titel „Zwischen allen Stühlen – Medienjournalismus in erregten Zeiten“ diskutierten Redakteur*innen über die heutige Rolle eines kritischen Medienjournalismus.
mehr »