Ute C. Bauer

Privatfunk: Melden ehe der Kragen platzt

Vermeintliche Verstöße gegen den Jugendmedienschutz oder fehlende Werbekennzeichnungen im Privatfunk oder auf Onlineplattformen, können auf www.programmbeschwerde.de gemeldet werden. Man kann zu den Angeboten Fragen stellen oder Kritik loswerden. Die Anzahl der Einreichungen hat zugenommen. Das Portal wird im Auftrag aller Landesmedienanstalten in Deutschland von der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) betrieben.
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Journalismus in Corona-Zeiten

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Medienbranche? Darüber debattierte am 29. April der Mediensalon, eine Veranstaltungsreihe unter Beteiligung der dju in ver.di und dem DJV. Ganz neu in diesen Zeiten: das digitale Format. Ursprünglich sollte der Mediensalon ganz analog im Basecamp in Berlin Mitte stattfinden, daraus wurde nun ein Basecamp on Air.
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Eine Frage der Haltung mit klaren Antworten

„Hinschauen, Weghören, Einstehen? Alles eine Frage der Haltung“ - ein Thema, dass zu spannenden Debatten und einem interessanten Erfahrungsaustausch führte unter den mehr als 200 Teilnehmer*innen des 33. Journalismustages von ver.di am 25. Januar in Berlin. Zur Eröffnung ein klarer Appell für mehr Haltung im Journalismus zur Verteidigung demokratischer Werte und von bedrohten Journalistinnen und Journalisten von Christoph Schmitz, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für den Medienbereich.
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Microsoft und der Datenschutz

Das Angebot ist verführerisch: Der US-amerikanische Softwareriese Microsoft stellt mit seinem Software-Paket Office 365 ProPlus neben altbekannten, lokal installierten Programmen wie Word, Excel oder PowerPoint den Nutzern seit einiger Zeit eine Reihe von cloudbasierten Diensten zur Verfügung. Office 365 nimmt automatisch Verbindung zum Internet auf; Anwender können von jedem beliebigen Standort aus auf Programme und Dateien zugreifen, E-Mail- und Kalenderfunktionen nutzen, Dokumente speichern und teilen, Videokonferenzen durchführen und im Team gemeinsam arbeiten.
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rbbKultur: Sparen auf dem Rücken von Freien

Ab 2021 soll das rbbKultur-Radio mit einer Million Euro weniger auskommen. Weit mehr als auf Musik und das „künstlerische Wort“ mit seinen Features und Hörspielen zielen die Sparmaßnahmen auf das „journalistische Wort“. Damit treffen sie vor allem freie Mitarbeiter*innen in Berlin und Brandenburg, die dieses Programm wesentlich mitgestalten. Sie wehren sich und suchen Verbündete.
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Mit weiblichem Blick auf die Fotografie

Die Berliner Fotogalerie „f³ - freiraum für fotografie“ präsentiert noch bis 10. Februar 2019 die Ausstellung #womenphotographer Vol. 1. Zu sehen sind Arbeiten der Fotokünstlerinnen Berenice Abbott, Diane Arbus, Elinor Carucci, Nan Goldin, Germaine Krull, Dorothea Lange, Vivian Dorothy Maier, Inge Morath, Ruth Orkin, Dayanita Singh, Rosmarie Pierer, Karin Székessy und Merry Alpern. Mit der Schau wird eine Annäherung an weibliche Fotografie versucht. Trotz hervorragender Fotos - ganz überzeugen kann das Konzept nicht.
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Mitbestimmung bei neuer Software

Die Umstellung war gewaltig: Als sich vor rund vier Jahren der Vorstand der Axel Springer SE entschloss, die Microsoft Office 365-Plattform „moveoffice“ einzuführen, stellte das die im Konzern übliche Arbeitsweise auf den Kopf. Neben bekannten Anwenderprogrammen wie Word, Excel oder Powerpoint umfasst die Software viele zusätzliche Komponenten zum Teilen und gemeinsamen Arbeiten sowie eine Datencloud. Der Konzernbetriebsrat sah sich mit ganz neuen Problemen konfrontiert. „Die Einführung von moveoffice ist die größte Umwälzung, die ich hier erlebt habe. Sie berührt alle Arbeitsbereiche, verändert die Unternehmenskultur, die Arbeitsorganisation und die Zusammenarbeit. Wir…
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Under Pressure – Die Freiheit nehm ich dir

Seit Geburt des Artikel 5 im Grundgesetz 1949 hat sich der Text nicht verändert. „Verfassungsrechtlich gesehen erfreut sich die Pressefreiheit also bester Gesundheit“, konstatierte Ulrich Chaussy am 20. Januar in Berlin. „Und die Verfassungswirklichkeit?“ Dazu lieferte der Publizist als Keynote-Sprecher auf dem 31. Journalistentag von ver.di eine Analyse mit erhellenden Rückblicken. Unter dem Titel „Under Pressure – Die Freiheit nehm ich dir" wurde bei der Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmer_innen das hohe Demokratiegut weltweit und in Deutschland unter die Lupe genommen.   
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Am Anfang war die Dose

Ein Mann, viele Taten: An Dietrich Mateschitz kommt in Österreich niemand vorbei. 1984 gründete er die Red Bull GmbH, an der er 49 Prozent hält. Drei Jahre später brachte der heute 73-Jährige mit dem Red Bull Energy Drink das Kernprodukt des Unternehmens auf den österreichischen Markt. Mit durchschlagendem Erfolg: Weltweit wurden seither mehr als 62 Milliarden Dosen verkauft, bei den Energiedrinks ist Red Bull Weltmarktführer. Mateschitz avancierte zum Milliardär und reichsten Österreicher, der sich inzwischen auch in der Medienbranche tummelt.
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Schon entdeckt? Mondberge

  Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, als Andreas Klotz, Verlags- und Werbeagenturinhaber, vor rund zehn Jahren den letzten Berggorillas begegnete: Der leidenschaftliche Fotograf traf sie im Ruwenzori-Gebirge in Uganda – den legendären Mondbergen. Das Erlebnis inspirierte ihn zum Mondberge-Projekt, das 2008 startete und seitdem mit Büchern, Internetseite, Presseveröffentlichungen, einem jährlichen Artenschutz-Kalender und einer Vortragsreihe am Markt ist.
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Schon entdeckt? Femtastics

Geschichten, Geschichten, Geschichten. Im Fokus stehen Frauen, die etwas Besonderes sind oder etwas Besonderes tun. Fotografisch schön aufbereitet, mit viel Zeit vor Ort recherchiert und voller Begeisterung erzählt. All das sieht man den Home und Short Stories an, mit denen das Online-Frauenmagazin femtastics seit Mai 2015 auf Sendung geht.
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Beruf Medienfachwirtin: Joana Schilling

Eigentlich wollte sie ja Lehrerin werden – Sportlehrerin. Um die Wartezeit auf den Studienplatz sinnvoll zu nutzen, mach­te Joana Schilling nach dem Abi aber erst mal ein Praktikum bei einer Werbeagentur. Eine Entscheidung, die den weiteren Lebensweg der Berlinerin prägte: Sie fand Gefallen an der Mediengestaltung und bewarb sich um einen Ausbildungsplatz in diesem Metier. Als sie die Zusage vom Tagesspiegel erhielt, waren die Würfel gefallen – bis heute ist Joana Schilling dort beschäftigt.
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Gemeinsam etwas bewegen

Erstaunlich viel Harmonie, engagierte, teilweise auch emotionale Diskussionen und jede Menge Wahlen: 76 Delegierte und zahlreiche Gäste wie Mogens Blicher Bjerregaard aus Dänemark, Präsident der Europäischen Journalisten-Föderation, waren an Bord der 3. Bundesfachgruppenkonferenz Medien am 21. und 22. Februar in Berlin. Einen dreitägigen Konferenzmarathon zu bewältigen hatten diejenigen, die schon einen Tag zuvor zur dju-Bundeskonferenz angereist waren.
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Jenseits von Gut und Böse

Es flogen keine Fetzen: Zur Abschlussdebatte „Dürfen und sollen sich Journalisten mit einer Sache gemein machen?“ überwog auf dem Podium eloquente Geschmeidigkeit. Die stellvertretenden Chefredakteure von Bild und ZDF-Hauptstadtstudio ließen sich weder vom Thema noch von konkreten Fragen oder Einwänden erkennbar berühren oder gar aus der Deckung locken. In vielem einig, warfen sie sich gegenseitig Bälle zu. Die dazwischen platzierte test-Chefredakteurin durfte über weite Strecken nicht mitspielen. Eine missglückte Debatte? Nicht vollends. Sie vermittelte auch Einsichten.
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Eine Frage der Haltung

Das Thema bewegt die journalistischen Gemüter vielleicht mehr denn je: „Gemein machen. Partei ergreifen – Sollen wir das? Dürfen wir das? Oder müssen wir das?“ lautete das Motto des 26. Journalistentages der dju, der am 24. November 2012 eine Rekordzahl von über 200 Teilnehmern angezogen hatte.
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Strippenzieher in gefährlicher Nähe

Wer zieht die Strippen, wenn es um Themen und Bewertung von Ereignissen in den Medien geht? Wer nimmt Einfluss auf journalistische Schwerpunktsetzung und Kommentierung? Mit Agenda-Setting – Machen wir das? Oder wer? befasste sich der 25. Journalistentag der dju in ver.di am 26. November 2011 in Berlin.
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