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Leserbrief: Todesschüsse aus deutschen Waffen im Iran

„ Pulitzer Preis für iranischen Fotografen“ in M 01 / 02.2007 Das mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Foto kenne ich aus der Publikation: „Im Visier: Heckler & Koch“ (S. 16) über die Waffen des deutschen Waffenherstellers.
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Wem gehört das Lied?

Seit die beiden unabhängigen Veranstalter „Femme totale“ (Dortmund) und „Feminale“ (Köln) 2006 fusionierten, ist das Inter­nationale Frauenfilmfestival Dortmund / Köln mehr als nur ein Publikumsmagnet. Für Regisseurinnen, Schauspielerinnen, Kamerafrauen und Filmmusik-Komponistinnen ist das jährlich stattfindende Festival wichtiger Treffpunkt zum Netzwerken und zur Nachwuchsförderung.
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Ein Lied für Argyris

Am 10. Juni 1944 verübten deutsche Soldaten im griechischen Distomo eines der entsetzlichsten Massaker der Kriegsgeschichte. 218 Bewohner des kleinen Bauerndorfes wurden bestialisch ermordet. Unter den Opfern befanden sich die Eltern des damals dreieinhalbjährigen Argyris Sfountouris, von dessen Lebensgeschichte der Zürcher Regisseur Stefan Haupt in seinem eindringlichen Dokumentarfilm „Ein Lied für Argyris“ erzählt. Der Weg des Vollwaisen Argyris führte, nach mehreren Heimaufenthalten, in die Schweiz, ins Kinderdorf Pestalozzi nach Trogen. In der Schweiz wurde er ansässig, trat als Schriftsteller, Übersetzer und kritischer Begleiter der griechischen Politik – vor allem…
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Vier Thesen schlagen Wellen

Lässt sich Wirtschaftsjournalismus in vier Thesen fassen? Zumindest lässt sich eine breite Diskussion damit in Gang bringen. Der Hamburger Print- und Fernsehjournalist Wulf Beleites beobachtete bei der diesjährigen Youth Media Convention „Wellen schlagen“ amüsiert, wie seine vier Thesen aus dem Eröffnungsreferat immer wieder auftauchten und bis zur Schlussdiskussion den Kurs mitbestimmten. Vom 15. bis 17. April waren rund 100 junge Leute, Referenten und Organisatorinnen zwischen Kiel und Oslo unterwegs, um auf Einladung der Jugendpresse Deutschland, der dju in ver.di und der Friedrich-Ebert-Stiftung über Wirtschafts­skandale, Wirtschaftsmedien und PR zu dis­kutieren.
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iz3w

Der Titel klingt sperrig, doch das Hineinlesen lohnt. iz3w, die „Zeitschrift zwischen Nord und Süd“ ist eine zweimonatliche Publikation aus dem Freiburger Informationszentrum für die 3. Welt. Auf 52 Seiten wird hintergründiger Lesestoff zur Vernetzung Deutschlands und Europas mit der 3. Welt geboten, zu Aspekten der Globalisierung, zu Migra­tion, Rassismus, Post-Kolonialismus, Antisemitis­mus, Weltwirtschaft und Entwicklungspolitik. Ökologie, Medien, Literatur, Sport und Musik kommen punktuell hinzu, auch Genderdebatten und Berichte über soziale Bewegungen.
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Leserbrief: Freier Lokalrundfunk in Köln mit Website

„Bürgerfunk in Frage gestellt“ in M 3 / 2007 Sehr geehrte Frau Lessmann, vielen Dank für Ihren engagierten Artikel in der neuesten Ausgabe von „Menschen Machen Medien“. In Ihrer Box „Infos zu Bürgerfunk NRW“ fehlt eine ganz wichtige Informationsquelle: www.flok.de/rest/gefahr.htm (FLok – Freier Lokalrundfunk Köln e.V., d. Red.) Außerdem haben auch die Kölner Radiowerkstätten eine Informationsseite eingerichtet: www.koelner-buergerfunk.info und bei dem Menüpunkt „KölnerBürgerfunkNews“ gibt es auch fortlaufende Informationen für Interessenten. Andrea Wurnitsch ist im FLoK-Vorstand
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Zeit und Geld gerecht verteilen

Der Wert der Arbeit – ordentlich bezahlte ­Arbeit gleichermaßen für Frauen und zu menschenwürdigen Bedingungen – das war Kern einer konstruktiven Debatte auf der Konferenz der Frauen des ver.di-Fach­bereichs Medien, Kunst, Industrie (FB 8) am 24. und 25. März 2007 in Berlin. Es galt, Bilanz zu ziehen und gleichfalls Pflöcke einzuschlagen, wie die Gewerkschaftsfrauen künftig die Politik von ver.di mitgestalten können.
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Blutige Spuren

Sie wiesen sich als Journalisten aus und hatten sich bei den örtlichen Behörden angemeldet. Trotzdem wurden sie verhaftet und geschlagen, als sie Photos von der Demonstration im russischen Nischni Nowgorod schossen. Doch der Ausgang der Geschichte von Jelle Brandt Corstius und Remco Reiding, den beiden holländischen Korrespondenten, war vergleichsweise glimpflich: Nach eineinhalb Stunden wurden sie am 24. März 2007 wieder frei gelassen. Manche andere Kolleginnen und Kol­legen auf der Welt müssen den Einsatz im Beruf sogar mit dem Leben bezahlen.
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Enron

„The World’s Greatest Company“ – so nannte sich die amerikanische Firma Enron gern selbst. Der Energie-Konzern mit Sitz im texanischen Houston, der 1985 aus der Fusion zweier Erdgas-Unternehmen hervorging, zählte zu den mächtigsten Unternehmen der Vereinigten Staaten, brachte jedoch nach seinem Sturz 2002 einen der größten Finanzskandale der US- Wirtschaftsgeschichte ans Licht: Enron hatte seinen Erfolg auf konsequente Bilanzmanipulationen, Schulden und falschen Versprechungen gegründet.
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Medienüberblick zu sehr aus bayerischer Sicht

Übersichten und Lexika zur Medienlandschaft gibt es zuhauf, seltener sind schon Bücher, die Zusammenhänge herstellen und im Sinne des neuen Mediums Internet Vernetzung leisten. Ein derart ambitioniertes Unterfangen haben die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit sowie der Jurist und Journalist Wolf­ram Schrag mit „Medienlandschaft Deutschland“ jetzt zum ­Abschluß gebracht.
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Ein Hörbuch über Mumia Abu Jamal

Das Leben des schwarzen Journalisten Mumia Abu Jamal ist weiterhin in Gefahr. Nur eine neue Solidaritätsbewegung kann sein leben retten.
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Fernsehen im digitalen Wettbewerb

Wird das Fernsehen seinen Leitmedien­charakter mit der Digitalisierung wahren können? Oder wird es in der Vielfalt der Angebote verschwinden? Diese Fragen standen bei den 40. Mainzer Tagen der Fernsehkritik zur Debatte.
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Schlechter Geschmack

Dass die klassisch-romantische Musik vor allem bei jungen Leuten immer weniger Anklang findet, ist nicht neu. Aber diese Entwicklung nimmt bedenkliche Ausmaße an. Denn während engagierte Autoritäten wie Simon Rattle mit seinen Education-Projekten („Rhythm is it!“) oder Daniel Barenboim mit seinem Berliner Musik-Kindergarten angestrengt gegen die Krise angehen, regen sich neuerdings kontraproduktive Kräfte im Kino: So rangiert unter den Nominierungen für den Deutschen Filmpreis ausgerechnet ein Film ganz oben, der mit seinem schlechten Geschmack geradezu eindrischt auf die deutsche Klassik: „Vier Minuten“, ein Kammerspiel zwischen einer altmodischen Pianistin, die in einem…
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Gebrutzeltes in der FR

Mc Donald‘s greift zu einem perfiden Trick: Die um gutes Image bemühte Imbisskette lässt „Schüler­reporter“ für sich Werbung produzieren. Als Laufbursche bietet sich die Frankfurter Rundschau (FR) an. Auf den ersten Blick wirkt die achtseitige Beilage wie ein journalistisches Produkt. Sieht aus wie eine Zeitung, liest sich wie eine, ist aber keine. Nur oben rechts ein kleiner Hinweis: „Anzeigen-Beilage von Mc Donald‘s“.
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Editorial: Freiheit kontra Einfalt

„Oder gibt es einen Einfältigen, der da glaubt, eine Nation könne frei sein, solange ihre Presse nicht frei ist“, fragte schon der ungarische Dichter Petöfi im Jahre 1848 in seinem veröffentlichten „Tagebuch“. O ja, es gibt sie die „Einfältigen“ – bis heute.
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ohrenkuss … da rein, da raus

Die Zeitschrift sticht ins Auge: ein einfallsreiches Layout im Querformat, griffiges Papier, ausgezeichnete Fotos. Die Optik kann sich sehen lassen und ist wichtig, „um den Texten einen angemessenen Rahmen zu geben“, wie Katja de Braganca, Gründerin und Chefredakteurin des ohrenkuss betont. Und tatsächlich, die Texte haben es in sich. Sie überraschen mit Poesie und Rhythmik, einer direkten Sprache und einer Art, Dinge unverblümt beim Namen zu nennen. So besonders wie die Texte sind die Autorinnen und Autoren des ohrenkuss – alle haben das Down Syndrom.
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