Geschäftsmodelle

epa: Fotos 24/7 von Bangkok bis Washington

Als Zwischenhändler spielen Bildagenturen eine zentrale Rolle für den Fotojournalismus. Hart umkämpft ist vor allem der Markt für tagesaktuelle Nachrichtenfotografie. Ein wichtiger Player dort ist die 1987 gegründete Bildnachrichtenagentur European Press Photo Agency epa, ein Zusammenschluss von neun nationalen europäischen Nachrichtenagenturen. Im Interview spricht epa-Chefredakteurin Monika Plhal über das Selbstverständnis der Agentur und ihre Position auf dem Markt.
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Kino: Kippe zwischen Museum und Kulturort

Die Betreiber der Filmtheater atmen nach dem Katastrophenjahr 2018 auf. Die Internet-Marktforscher von Comscore verzeichneten einen 15-Prozent-Zugewinn an Besuchen gegenüber dem Vorjahr. Doch die Zukunft des kommerziell ausgerichteten Kinomarktes wird weiterhin in Zweifel gezogen. Arthouse-Kinos setzen derweil mit Erfolg auf das auch von Kommunalen Kinos gehandhabte Zielgruppenmarketing und stärken das Kino als Kulturort.
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Grünes Drehen erhält nachhaltig Rückenwind

Grünes Drehen bekommt zunehmend Rückenwind. Bei einem Filmgespräch im Rahmen der Berliner Veranstaltungsreihe #2030 diskutierten Expert*innen Anfang Februar über neue Initiativen des Produzentenverbandes, der ARD und der regionalen Filmförderungen. Von freiwilligen Selbstverpflichtungen der Produzent*innen über finanzielle Anreize bis zu Pilotprojekten von TV-Sendern reichen Aktivitäten zu mehr Nachhaltigkeit bei der Filmproduktion.
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Im Rückblick: Masse, Kapital und Quote

Die Berichte über Entwicklungen der deutschen Medienwirtschaft im vierten Quartal 2019 liegen vor. Nach Berechnungen von PricewaterhouseCoopers umfasst die deutsche Medienwirtschaft im engeren Sinn 56 Milliarden Euro Umsatz. Die visuellen Medien – TV, Video, Film – stellen davon 18 Milliarden, belegt die aktuelle Branchenübersicht. Bei den Zeitungen riss die Serie von Verkäufen und Zusammenschlüssen nicht ab.
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Medialer Krise mit Innovationen trotzen

Dass der Journalismus in einer Krise steckt, ist unbestritten. Initiativen und Institutionen suchen Gegenstrategien. Das Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen will mediale „Vielfalt und Partizipation insbesondere im lokalen und regionalen Raum“ fördern. Experimente eingeschlossen. Auf seinem diesjährigen „Media Innovation Day“ in Düsseldorf standen Audio-Podcasts im Mittelpunkt. Kann man damit überhaupt Geld verdienen, war eine der Fragen.
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Inwiefern Diversität Unternehmen nützt

Die Medienbranche gilt als weiblicher, internationaler, “diverser” als andere Industrien. Ob sich das in Berlin und Brandenburg auch in Zahlen niederschlägt, hat das aktuelle medien.barometer untersucht. Diverser aufgestellte Unternehmen sind erfolgreicher und schauen optimistischer in die Zukunft, lässt sich aus der repräsentativen Umfrage folgern. Andrea Peters, Vorstandsvorsitzende des Branchennetzwerks media:net berlinbrandenburg, interpretiert auf M-Nachfrage einige der Studienergebnisse.
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Berliner Zeitung – Licht an, Licht aus

„Die ganze Totgejammerei finde ich schrecklich. Ich wäre nicht hergekommen, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass man hier wirklich etwas aus- und aufbauen kann“, sagt Mit-Herausgeber Michael Maier über den Berliner Verlag und seine Zeitungen. Von den akuten Turbulenzen um die neuen Eigentümer Holger und Silke Friedrich scheint er nicht übermäßig beeindruckt.
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Tempelhofer Feld unter dem Brennglas

Wohin entwickelt sich der Dokumentarfilm in digitalen Zeiten? Mit ihrem „interactive living documentary“ „Field Trip“ hat die Berliner Regisseurin Eva Stotz eine mögliche Antwort gegeben und ein neues dokumentarisches Format entwickelt. In einer Langzeitbeobachtung, zu der auch das Publikum beitragen kann, beobachtet sie die Veränderungen auf dem Tempelhofer Feld und sammelt Geschichten von Anwohner*innen, Besucher*innen und Akteur*innen.
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Playmobil auf dem Weg zum Medienstar

Medien spielen im Leben von Kindern eine enorme Rolle. Und so sind in den letzten Jahren immer mehr arrivierte Spielzeughersteller ins Mediengeschäft eingestiegen. Gerade Marken, die bei den kleinen Konsumenten beliebt sind, können leicht ins TV, Kino oder Internet übertragen werden. Lego ist ein Beispiel, Playmobil das aktuelle Beispiel. Gerade ist der erste Kinofilm von Playmobil in Deutschland gestartet und sofort in den Top Ten der Kinocharts gelandet.
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Neue Partnerschaften für mehr Reichweite

Einmal im Jahr treffen sich die Großen der deutschsprachigen TV-Gruppen zu einem öffentlichen Austausch in Wien. Auf den „Medientagen Österreich“ streiten Vertreter*innen der Öffentlich-Rechtlichen und des Privaten Rundfunks aus Deutschland und Österreich über aktuelle Entwicklungen in der Branche; übertragen im österreichischen Fernsehen. Kooperation und Abwehr übermächtiger US-Player standen in diesem Jahr im Fokus. Mit überraschenden Erkenntnissen.
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Journalismus gezielt nach Bedarf fördern

Im digitalen Zeitalter funktioniert das klassische Geschäftsmodell der Printmedien nicht mehr. Auflagen und Anzeigenerlöse schwächeln. Vor allem im Lokalen bedroht die Medienkonzentration bereits die Meinungsvielfalt in Deutschland, findet die Grüne Bundestagsfraktion. Und lud in Berlin Experten und Medienschaffende zu einem Fachgespräch ein. Das Thema: „Was ist uns ein guter und vielfältiger Journalismus wert?“
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Radio wird immer mehr digital gehört

Die Digitalisierung im Radio hat im vergangenen Jahr einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. „Der point of no return zur Volldigitalisierung ist überschritten“, sagte Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) bei der Vorstellung des Zweiten Digitalisierungsberichts Audio am 9. September im Rahmen der Internationalen Funkausstellung in Berlin.
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Regionalpresse bald nur noch online?

In Tagen, in denen Verleger vom Ende der gedruckten Regionalzeitung nicht mehr nur orakeln, sondern einige es sogar schon ankündigen, wächst die Verunsicherung bei Lesern und Beschäftigten. Ist die Verschiebung des Informationskanals von Print zu Digital die Rettung der regionalen Tageszeitungen? Und wenn nicht, was dann? „Alles online, alles gut!?“ war am 27. August die Frage bei einer Diskussionsveranstaltung der dju in Hamburg.
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Ost-Frauenpresse im Westwind

Frischer Wind in der DDR 1989: „Geht die Erneuerung an uns vorbei“, fragt das Kollektiv der Frauenzeitschrift „Für Dich“ in einem Offenen Brief an ihre SED-Herausgeber. Die Redakteurinnen des ersten unabhängigen Frauenmagazins „Zaunreiterin“ umreißen in einem feministischen Manifest ihre Vision einer weiblichen Gegenöffentlichkeit. Sechs Jahre später hatten westliche Großverlage die Ost-Frauenzeitschriften und fast alle autonomen Neugründungen weggefegt.
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Statt Partizipation verfestigte Klischees

Um das Jahr 2000 weckte YouTube noch Hoffnungen auf mehr Partizipation im offenen Internet. Doch durch den Verwertungsdruck, den die Plattform zunehmend schafft, werden Ungleichheiten und Geschlechterstereotype verfestigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die eine Videoanalyse mit der Befragung von populären YouTuberinnen kombiniert. Eine Antwort trifft den Kernbefund: „Je plakativer das Klischee, umso besser wird es geklickt.“
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Signalkraft entfalten und Kräfte bündeln

Seit Jahren brechen den Tageszeitungen Auflagen und Werbeeinnahmen weg. Noch immer haben sie kein valides Geschäftsmodell für das digitale Zeitalter gefunden. „Money for nothing and content for free?“ Unter diesem an einen alten Song der Dire Straits angelehnten Titel stellte die Landesanstalt für Medien NRW in Berlin eine Studie über die Voraussetzungen von „Zahlungsbereitschaft für digitaljournalistische Inhalte“ vor.
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