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Nachdenken

Die kognitive Linguistin und Journalistin Elisabeth Wehling (27) ist in ihrem gerade erschienen Buch „Auf leisen Sohlen ins Gehirn“ (Carl-Auer-Verlag) am Beispiel der politischen Sprache in den USA den heimlichen Machthabern über unser „vermeintlich freies“ Denken auf der Spur. Im Gespräch mit M zieht sie Parallelen für den Journalismus in Deutschland.
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„Ich will da sein – Jenny Gröllmann“

Bei manch einem sind vielleicht nur die negativen Schlagzeilen hängen geblieben: Jenny Gröllmann – so stand es 2006 plötzlich in der Bild am Sonntag zu lesen – sei informelle Mitarbeiterin der Stasi gewesen. Die Diffamierte fiel entsetzt aus allen Wolken. Schließlich war das eine Lüge, gegen die sie zum Glück juristisch erfolgreich vorgehen konnte.
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Grenzziehung

Das monatelange Sperrfeuer der Verleger zeigte Wirkung: Die Ministerpräsidenten wollen ARD und ZDF im Internet engere Grenzen setzen.
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Presseausweis ignoriert

Die Hamburger Journalistin und Ethnologin Salinia Stroux wurde in Patras/Griechenland tagelang bei der Arbeit behindert.
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Sieg für Betriebsräte im Bauer-Verlag Hamburg

Klarer Sieg für die beiden Betriebsratsmitglieder Elke Touba und Andreas Grell vor dem Hamburger Arbeitsgericht gegen den Bauer-Verlag.
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Schutzsystem gegen Bilderklau im Internet

Gegen Bilderklau im Internet verspricht der am 19. Mai 2008 gestartete Hamburger Onlinedienst Photopatrol (www.photopatrol.eu) Fotografen, Grafikern, Agenturen, Websitebetreibern und Rechteinhabern einen effektiven Schutz.
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Journalistinnen attackiert

Für Journalistinnen in Afghanistan nehmen die Probleme zu. Offenbar gibt es mehrere Gruppen im Land, die es nicht ertragen, wenn Frauen recherchieren oder vor der Kamera stehen.
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Vernachlässigtes

Die Initiative Nachrichtenaufklärung kümmert sich nicht nur um vernachlässigte Nachrichten und Themen. Sie bringt an drei Hochschulen jährlich rund 100 Studierenden das Recherche-Handwerk bei.
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Recherchezeit – Zeit für guten Journalismus

Journalisten recherchieren täglich über 3,3 Stunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ende Juni veröffentlichte Studie der Uni Leipzig.
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Schweden überwacht E-Mail und Telefonverkehr

Die schwedische Regierung hat am 18. Juni ein neues Abhörgesetz beschlossen. Danach darf die Schwedische Behörde FRA alle E-Mails, SMS und Telefongespräche schwedischer Bürger mit dem Ausland ab 2009 überwachen.
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US-Journalismus in Schieflage

Im harten Medienbusiness der USA kämpft der seriöse Journalismus ums Überleben. Auf der Strecke bleibt die politische Information – der Sauerstoff für die Demokratie.
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19 Millionen Euro für Internet-Texte

Im September verteilt die Verwertungsgesellschaft Wort erstmals Tantiemen für Internet-Texte. Im kommenden Jahr können von der Ausschüttung der CD- und DVD-Brenner-Vergütung für privat kopierte Inhalte aus dem Internet auch alle Autoren profitieren, die 2008 ihre Internet-Texte an die VG Wort melden. Insgesamt sind in diesem Bereich mittlerweile rund 19 Millionen Euro aufgelaufen.
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Ungeteiltes Europa

Oft zerfallen Europatreffen der Journalisten inhaltlich in zwei Teile: In einem geht es um die Probleme der etablierten EU-Länder und im zweiten um die der „sich entwickelnden“ Länder. Beim EFJ-Jahrestreffen in Berlin Mitte Juni war es anders, denn ökonomischer und politische Druck sowie die Medienkonvergenz verschlechtern überall die Bedingungen für Qualitätsjournalismus.
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kommentiert & aufgespießt: Wüstenstrom & Verfassungsbeschwerde

Von Mario Müller | „Ich will Ströme in der Wüste machen“, sagt der Prophet Jesaja in der Bibel. Aber was will Wüstenstrom, eine ominöse evangelikale Gruppierung aus Tamm bei Ludwigsburg, die sich auf Jesaja beruft? Wie es aussieht, will sie kritische Stimmen mundtot machen.
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Mehr Gewinn

Das Versorgungswerk der Presse verzeichnete auch im Geschäftsjahr 2007 wieder eine gute Geschäftsentwicklung. Die von den Journalistengewerkschaften dju und djv sowie den Verbänden der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger getragene Einrichtung konnte fast 5.000 neue Versicherungsverträge mit einer Versicherungssumme von insgesamt 180 Mio. Euro abschließen. Die gesamte Versicherungssumme lag zum Jahresende 2007 stabil bei mehr als 9,5 Milliarden Euro.
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Spielarten politisch-medialer Einflussnahme

Medienpolitik in Deutschland gilt der veröffentlichten Meinung, von links bis rechts „als tollpatschig, mit ihrem Gegenstand wenig vertraut und personell überdies kaum kenntlich“. Eine These, die der Kommunikationswissenschaftler, Autor und Regisseur Lutz Hachmeister vor sechs Jahren beim 7. Mainzer Mediendisput vertrat. In den Parteien werde Medienpolitik „kaum von politischen Schwergewichten vertreten“, in der Exekutive sei sie „beiläufige Sache von Ministerpräsidenten, anlässlich von Kaminrunden immer dann heftig thematisiert, wenn parteipolitische Machtaspirationen deutlich berührt werden, das Lobbying der Medienkonzern zu lästig wird oder (…) Führungspositionen in…
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