Tagungen von ver.di-Gremien

Die Bühne gerockt

Gut, dass es ver.di gibt; gut, dass es Frank Bsirske gibt“, rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Delegierten zu. Der Bundespräsident würdigte den scheidenden Vorsitzenden und hob seine Verdienste hervor in den 18 Jahren, die er ver.di geführt habe. Das sei an erster Stelle die Durchsetzung des Mindestlohns und der Tarife im öffentlichen Dienst. ver.di stehe für „Offenheit, Freiheit, Solidarität, Demokratie“ und zeige, dass Gewerkschaften mehr seien als „Schönwettervereine und Tarifmaschinen“. Steinmeier charakterisierte ver.di zwar als „durch und durch politisch“, doch politisiere sie nicht die Tarifverhandlungen. ver.di sei überparteilich, ergreife…
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Stark und erfolgreich mit Luft nach oben

Kritisch, diskutierfreudig, kollegial, berührend, kraftvoll – das sind Adjektive, die sowohl die Stimmung als auch die Aussagen des 5. Ordentlichen Bundeskongresses von ver.di in Leipzig beschreiben. Etwa 1.000 Delegierte suchten an sieben Tagen nach zukunftsgerechten Antworten auf die aktuellen Fragen der Zeit. Sie wählten einen neuen Bundesvorstand und Gewerkschaftsrat, wiesen mit anspruchsvollen Beschlüssen der zweitgrößten Gewerkschaft Deutschlands den Weg für die nächsten vier Jahre.
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Frank Werneke neuer ver.di-Vorsitzender

Mit überwältigender Mehrheit - 92,7 Prozent - wählte der 5. Ordentliche ver.di-Bundeskongress in Leipzig Frank Werneke zum Vorsitzenden der zweitgrößten Gewerkschaft in Deutschland. Der 52jährige bedankte sich, begleitet von heftigem Applaus, für das Vertrauen. Er stehe für eine zukunftsgerechte starke Gewerkschaft, die fest verankert in den Betrieben und bei den Selbstständigen Kraft entfalte zum Nutzen der Gesellschaft.
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Voneinander lernen und gemeinsam Stärke erfahren

Die Delegierten des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie haben dich Anfang Mai als Leiter des künftigen Fachbereichs A nominiert. Sie folgten damit den Entscheidungen der drei Fachbereiche Finanzdienstleistungen, Ver- und Entsorgung sowie Tele?kommunikation, Informationstechnologie und Datenverarbeitung. Glückwunsch dazu! Auf dem Gewerkschaftstag im September wirst du dann gewählt – wenn der Kongress dem Votum der vier, die im A zusammengehen wollen, folgt.
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Kämpferisch und verlässlich

„Wer sich organisiert und die Dinge in die Hand nimmt, der ist erfolgreich, so die Botschaft der letzten vier ver.di-Jahre“, sagte ver.di-Vize Frank Werneke zu Beginn der Konferenz des Bundesfachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Berlin. Damit verwies er auf die gelungene Mitgliedergewinnung und die Erfolge in der Tarifarbeit. Die nahezu 100 Delegierten setzten Pflöcke in der Medien-, Kultur- und Betriebspolitik, gefasst in Anträge an den Bundeskongress in Leipzig.
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Die Chancen im Blick

Die „Zukunft der Medien“ stand im Fokus der Bundeskonferenzen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) und der Fachgruppe Medien in ver.di vom 8. bis zum 10. Februar in Berlin. Für die großen Herausforderungen, vor denen die Medienbranche steht, wurden klare Aufgaben der Gewerkschaft formuliert, aber auch mehr Tatkraft von der Politik eingefordert, etwa wenn es um die Zukunftsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht oder die Beschneidung von Pressevielfalt durch die Verleger.
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Gut aufgestellt für neue Aufgaben

Die Bundesfachgruppen (FG) Verlage, Druck und Papier; Industrie/Industrieelle Dienstleistungen; Musik; Darstellende Kunst und Bildende Kunst des ver.di Bundesfachbereiches Medien, Kunst und Industrie haben ebenso wie die dju und die FG Medien ihre Vorstände und die Delegierten für die weiteren Konferenzen ­ge­wählt sowie ihre künftigen Aufgaben ab­gesteckt. Sein 50jähriges Bestehen feierte der Verband Deutscher Schriftsteller (VS) vom ­14. bis zum 17. Februar in Aschaffenburg mit Festakt und Rückblick, mit Lesungen und Dele­giertenkonferenz, aber auch mit der zukunftsweisenden Debatte: „Literatur unter Strom“.
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Miteinander denken und diskutieren

Bilanz gezogen und Perspektiven erörtert haben am 9. und 10. März im Berliner ver.di-Haus die Bundeskonferenzen der Jugend sowie der Frauen im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie. Dass man angesichts enormer gesellschaftspolitischer Herausforderungen zusammenstehen müsse, war dabei ein Fazit, zu dem beide Konferenzen, wenn auch auf sehr unterschiedlichen Wegen, gelangten.
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Mitgestalter der Medienzukunft

Die „Zukunft der Medien“ stand im Fokus der Bundeskonferenzen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) und der Fachgruppe Medien in ver.di vom 8. bis zum 10. Februar in Berlin. Für die großen Herausforderungen, vor denen die Medienbranche steht, wurden klare Aufgaben der Gewerkschaft formuliert, aber auch mehr Tatkraft von der Politik eingefordert, etwa wenn es um die Zukunftsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder die Beschneidung von Pressevielfalt durch die Verleger geht.
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Neue Sparring-Partner

Es war eine herausragende Erfahrung, dass man mit einer starken Gewerkschaft im Rücken tatsächlich Verbesserungen für die Beschäftigten erzielen kann, was anders kaum möglich schien“, sagt Tina Groll, Betriebsratsvorsitzende bei Zeit Online. „Erst die Tatsache, dass wir uns zusammengeschlossen hatten und dabei die Gewerkschaften an unserer Seite wussten, bewirkte, dass der Arbeitgeber sich bewegte“, erinnert sich Peter Freitag, Betriebsratsmitglied bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) an die Tarifauseinandersetzung in seinem Verlag. Zwei Verdianer_innen: kampferprobt und durchsetzungsstark. Im Februar 2019 werden sie für den Vorsitz des dju-Bundesvorstandes…
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Mexiko: Journalisten bedroht und ermordet

„Mexiko ist eine Scheinrepublik“, sagt Marta Durán de Huerta, „es gibt die Pressefreiheit auf dem Papier, in der Praxis haben es Journalisten aber häufig mit Korruption, Einschüchterung und Morddrohungen zu tun.“ Die mexikanische Journalistin und Hochschullehrerin sprach auf Einladung des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie, Ortsverein Hamburg im Gewerkschaftshaus der Hansestadt vor interessierten Zuhörer_innen.  
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ver.di Köln: Kooperation statt Ellenbogen

Wir brauchen mehr Vernetzung, Austausch und Kooperation, war die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer_innen des ersten Kölner AustauschTags für Freie und Solo-Selbstständige am 12. November 2016. Fast 50 Frauen und Männer, ein guter Teil von ihnen noch keine ver.di-Mitglieder, folgten der Einladung der Kölner ver.di-Aktiven. In von erfahrenen Kolleg_innen geleiteten Workshops diskutierten sie über ihre Probleme und Möglichkeiten, gemeinsam für bessere Bedingungen für ihre selbstständige Arbeit zu sorgen. Bester Nebeneffekt: Das persönliche Kennenlernen und die Erfahrung, „ver.di ist ein toller Laden“.
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Tolles Ergebnis für Frank Werneke

Frank Werneke (48) ist auf dem vierten ver.di- Bundeskongress in seinem Amt als stellvertretender ver.di-Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie bestätigt worden. 92,7 Prozent der rund 1000 Delegierten, die vom 20. bis zum 26. September in Leipzig die Weichen für die politische Arbeit von ver.di neu stellten, stimmten für Werneke.
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Knackpunkt soziale Sicherung

Freie und Selbstständige in ver.di – was heißt das? Wie können sie gemeinsam mit ver.di Forderungen an die Politik entwickeln und diesen Durchschlagskraft verschaffen? Fragen, die auf der Bundeskonferenz Anfang Mai diskutiert wurden – mit der ver.di-Führungsspitze in einer Podiumsdiskussion und in der Antragsberatung.
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Streitbar und konfliktfähig

Die kämpferisch-kollegiale Diskussionskultur gefalle ihm. Er käme gern zu den Medienschaffenden, Künstlern und Industriegewerkschaftern in ver.di, versicherte Frank Bsirske den 90 Delegierten. Die Rede des ver.di-Chefs bildeten ein Highlight, doch nur einen Punkt auf der umfangreichen Agenda der 4. Bundesfachbereichskonferenz Medien, Kunst und Industrie am 25. und 26. April 2015 in Berlin.
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Mit Trennschärfe

Aufklären über die Trennschärfe zwischen Terrorismus und Islam, über Religionen, gemeinsam den aktuellen Diskurs führen, politische Antworten einfordern: Ergebnisse einer Diskussion um „Medien- und Kunstfreiheit im Dialog der Kulturen“ am 7. Februar mit Künstlern, die sich zu ihren diesjährigen Wahlkonferenzen im Berliner ver.di-Haus trafen.
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