Titel

Hoffnung für Neustart

Über die aktuellen Chancen des digitalen Hörfunks in Deutschland sprach M mit Dr. Gerd Bauer, Hörfunkbeauftragter der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)
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Auf der Kippe

Der für 2011 geplante Start des bundesweiten Digitalradios DAB Plus steht erneut auf der Kippe. Sollten Netzbetreiber Media Broadcast und private Anbieter sich bis Mitte Dezember nicht einigen, will die KEF auch die DAB-Finanzierung von ARD und Deutschlandradio stoppen. Damit wäre der digitale Hörfunk mit eigenständigem Übertragungsweg in Deutschland auf lange Sicht am Ende.
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Smartes Fingerfood?

Für den ehemaligen WAZ- und Bertelsmann-Manager Werner Lauff ist die Sache klar: Es sei zu erwarten, dass „Tablets ein integraler Bestandteil des Alltags werden, auch weil sie zur rechten Zeit kommen: Die Menschen werden immer mobiler und wollen auch mobil informiert werden“, erklärte der Experte, der inzwischen als selbständiger Berater arbeitet, während der Medientage München.
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Scharfe Konturen

HDTV ante portas. Jeder dritte bundesdeutsche Haushalt verfügt bereits über einen Flachbildfernseher mit dem Logo „HD Ready“ oder „Full HD“. ARD und ZDF starten im Februar 2010 den HD-Regelbetrieb. Bereits im November legen die ersten Privatprogramme im HD-Format los. Für Verdruss sorgen geplante Verschlüsselungsverfahren und ungeklärte technische Empfangsprobleme. Verbraucherschützer warnen vor teuren Fehlinvestitionen und raten zum Abwarten.
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Die Gretchenfrage

Dem Journalismus geht es sprichwörtlich an den Kragen. Der Journalismus verliert das strukturelle und personelle Rückgrat, mit dessen Hilfe er zum unabhängigen Kontrolleur staatlicher Macht und zur gesellschaftlichen Kontrollinstanz der Moderne aufsteigen konnte. Mehr denn je unterwerfen sich Medien einer Marktlogik. Das Internet beeinflusst die journalistische Arbeit und damit journalistische Qualität wesentlich, verändert in hohem Maße auch das Kerngeschäft von Journalismus – die Recherche.
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Ausschließlich Privatsphäre?

Eine Krähe, so lautet das bekannte Sprichwort, hackt der anderen kein Auge aus. Umso ungewöhnlicher, wenn eine Publikumszeitschrift einer Wettbewerberin unseriöse Recherchemethoden vorwirft. So geschehen Anfang des Jahres, als der Hamburger Stern die in München von Burda verlegte Bunte wegen angeblicher Verletzung der Privatsphäre prominenter Politiker anprangerte.
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Raus aus dem Hamsterrad

Der immer härtere Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten macht es möglich. Verlage und Sender investieren verstärkt in so genannte Recherchepools. Gemeint sind Spezialeinheiten, in denen Redakteure sich jenseits von Terminjournalismus um das kümmern, was im Redaktionsalltag vielfach aus Zeitmangel auf der Strecke bleibt: die Exklusivität.
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Das entgrenzte Bild

Ein, nennen wir es, „klassischer“ Teil der Medien- und Filmgeschichte kommt derzeit zu einem Ende. Grund hierfür ist das Universalmedium Software. Dieses ermöglicht nicht nur eine gigantisch angewachsene, global-kapitalistische Verwertungskette der Bilder- und Medienwelten, sondern lässt auch gewohnte Konstanten und gewachsene Konventionen der Bildproduktion und -rezeption erodieren. Die Digitalisierung bringt Medien-Konvergenzen und Formen von Öffentlichkeit hervor, deren Dynamiken noch nicht absehbar sind. Im Folgenden werden einige „Eckpunkte“ benannt, die skizzenhaft die unterschiedlichen Kontexte aufzeigen, die für das „Phänomen 3D“ relevant sind.
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Wohin steuert das Kino?

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Kinos ihre Vorführtechnik kostspielig digitalisieren. Wer es nicht kann, bleibt auf der Strecke und damit womöglich das anspruchsvolle Kino jenseits der Blockbuster. Aber muss wirklich jeder mitmachen oder gibt es alternative Lösungen?
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Arbeiten für 4 Euro die Stunde

Seit Jahren gibt es die gewerkschaftliche Forderung zum gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 €, die trotz sieben Jahren Rot-Grüner Bundesregierung und erwartungsgemäß auch nicht mit Schwarz-Gelb durchgesetzt werden konnte. In diesem Herbst wird die Diskussion um die erneuerte Forderung des DGB von 8,50 € beginnen. Hier ein Zustandsbericht aus einem Niedriglohnsektor in der Medienbranche – dem Kino.
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Haushaltsbeitrag statt Hausbesuch

M  sprach mit Peter Boudgoust, dem amtierenden ARD-Vorsitzenden, über das neue Gebührenmodell
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Über Gebühr wichtig

Die geräteabhängige Rundfunkgebühr ist bald passé. An ihre Stelle tritt ab der nächsten Gebührenperiode im Jahr 2013 eine einheitliche Haushaltsabgabe sowie eine gestaffelte Betriebsabgabe. Die Medienpolitik verspricht sich vom neuen Modell mehr Transparenz und weniger Ärger mit unpopulären GEZ-Kontrollen. Kritiker fürchten Datenschutzprobleme und zweifeln an der anvisierten Aufkommensneutralität. Ins Rutschen gekommen ist das bisherige Gebührenmodell vor allem durch Veränderungen der Medientechnologie. Digitalisierung und Internet sorgen für eine Aufweichung des bisherigen Rundfunkbegriffs. Längst lassen sich die meisten TV- und Hörfunkprogramme auch via Internet…
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Superstarähnlich

US-Präsident Barack Obama setzte in seinem Wahlkampf neue Maßstäbe für politische Kommunikation. Nie zuvor spielte ein Politiker so geschickt auf der Klaviatur neuer Medien. Ob die Lehren von Obamas Online-Offensive auf den deutschen Wahlkampf übertragbar sind, erscheint dennoch fraglich.
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Mit Maus und Löwenzahn

Das deutsche Fernsehen, sagen hiesige TV-Redakteure gern, sei das Beste der Welt. Angesichts diverser programmlicher Abgründe mag man die Behauptung für absurd halten, aber der Maßstab ist ja nicht das Ideal, sondern die Realität; und die sieht in vielen ausländischen Fernsehmärkten deutlich trauriger aus als hierzulande. Ihre Berechtigung hat die Aussage allerdings ohne Einschränkungen in Bezug auf das Angebot für Kinder. Das liegt vor allem am öffentlich-rechtlichen Kinderkanal, dem über weite Strecken des Programms die Kombination von Qualität und Quote gelingt.
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Wer küsst schon einen Leguan

Harry Potter, Tintenherz, Die Wilden Kerle. Diese Filme kennen viele Kinder bereits aus dem Bücherregal. Von den Bestsellern gibt es Fortsetzungen, von den Verfilmungen längst auch. Passend dazu werden T-Shirts, Spiele und CDs verkauft. Die deutsche Fernsehbranche setzt zunehmend auf die bei Eltern und Kindern bekannten, beliebten und vor allem gerne konsumierten Marken. Doch was gibt es sonst noch auf dem Markt für Kindermedien? Zu wenig, fanden die Fachbesucher beim Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz, das vom 25. April bis zum 1. Mai in Gera und Erfurt stattfand.
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Erzähl’s mir!

„Medien sollen Kinder fair informieren.“ So hat die UNICEF den Artikel 17 der internationalen Kinderrechtskonvention auf den Punkt gebracht. Vor 20 Jahren wurde dieses Übereinkommen der Vereinten Nationen von Deutschland unterzeichnet. Das deutsche Medienangebot für Kinder ist vielfältig – und wächst weiter.
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