Susanne Stracke-Neumann

Freie Journalistin in Berlin. Foto: Karin Wenk

Alle Artikel von Susanne Stracke-Neumann

Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand

„Entfremdete Medien – Die Rolle von Glaubwürdigkeit und Vertrauen im Journalismus“ war der Titel der fünften Medientage in Lage-Hörste, zu denen vom 29. bis 31. Mai 2015 rund 50 Journalistinnen und Journalisten, aber auch Medieninteressierte anderer Berufe gekommen waren.
mehr »

Die Klarnamendebatte

Die junge österreichische Journalistin Ingrid Brodnig ist in ihrem Buch „Der unsichtbare Mensch – Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert“ der Frage nachgegangen, wie es kommt, dass anonyme Kommentare im Internet zuweilen in hasserfüllte Zügellosigkeit ausarten und was man dagegen tun könne.
mehr »

Perspektive gesucht

Lange hat es gedauert, aber jetzt haben sich die drei Tarifpartner im Rahmen der Initiative „Qualität im Journalismus“ darauf geeinigt, dass der Volontärstarifvertrag zur Ausbildung an Tageszeitungen, der seit 1990 unverändert in Kraft ist, dringend einer Aktualisierung bedarf. Seither hat es nicht nur eine rasante technologische Entwicklung gegeben, es sind auch neue Arbeitsgebiete wie der Datenjournalismus und Soziale Medien entstanden.
mehr »

Das Spiel des Journalistenlebens

Am 12. September wurden die Preise beim Schülerwettbewerb der Nationalen Initiative Printmedien 2014 im Kanzleramt von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verliehen. Ausgezeichnet wurden die besten Antworten auf die Frage des Wettbewerbs: Was ist ein guter Journalist, eine gute Journalistin und wozu brauchen wir sie?
mehr »

Fotografie und Konflikt

Es ist ein schmales Bändchen, das sich mit schweren Fragen beschäftigt: Auf 76 Seiten reflektiert der Fotograf und Medienwissenschaftler Felix Koltermann über die Fotografie in Kriegs- und Krisenregionen.
mehr »

ansTageslicht.de

Das Hamburger DokZentrum ansTageslicht.de hat in diesem Jahr zwei Gründe zu feiern: Zum einen das zehnjährige Bestehen und zum anderen eine inzwischen fünf Jahre währende Kooperation mit der Moskauer Lomonossow-Universität.
mehr »

Korrektiv zum Althergebrachten

„Die Zukunft des (investigativen) Journalismus” war die Medienversammlung 2014 überschrieben, die von der Medienkommission der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM) zusammen mit der „Initiative Qualität im Journalismus IQ”, zu der auch die dju gehört, und dem Recherche-Förderprojekt „Investigate!” am 1. Juli in Düsseldorf veranstaltet wurde.
mehr »

Gegen Stromlinienförmigkeit

Crossmedial sieht die gute, moderne Ausbildung im Journalismus aus – darin waren sich alle einig. Universitätsgebunden – da war die Einigkeit schon geringer. Als crossmediales verlängertes Volontariat – das stieß eher auf Abwehr, denn Ausbildung sei eine Frage guter Organisation und nicht ein Mittel für Verlage, kompetenten Leuten länger wenig zu bezahlen.
mehr »

Für mehr Kritikfähigkeit

Ein Büro im Neubau der Frankenpost an der Poststraße in Hof, zwei Schreibtische, drei Telefone. Zwei davon stehen auf dem Tisch von Kerstin Dolde, denn sie ist nicht nur Lokalredakteurin, sondern vor allem „Leseranwältin“ ihrer Zeitung. Bei ihr laufen seit zwei Jahren die verschiedenen Stränge der Leser-Blatt-Bindung zusammen: Sie beantwortet Fragen und Kritik zur Zeitung, aber auch zu anderen Themen. Sie organisiert Diskussionsrunden mit Lesern in den verschiedenen Gemeinden des Verbreitungsgebiets. Sie kümmert sich um die Leserbriefe, moderiert den zwölfköpfigen Leserbeirat der Frankenpost und ist die Verbindung der Redaktion zur Rechtsabteilung des Verlags.
mehr »

Informationsdienst Wissenschaft idw

Die Anfänge stammen aus dem alten Jahrtausend, aber der Blick der Mitarbeiter des „Informationsdiensts Wissenschaft – Nachrichten, Termine, Experten“ ist in die Zukunft gerichtet: Sie arbeiten am Relaunch ihres Nachrichtenportals idw-online.de, das in der dritten Märzwoche präsentiert werden soll. Übersichtlicher soll es werden, erklärt idw-Leiter Bernd Rasche, nicht mehr so textlastig, die Farben blau und grün dominieren. Die Angebote für Journalistinnen und Journalisten werden verbessert.
mehr »

Journalismus braucht Qualifizierungsoffensive

Crossmediales Arbeiten, Social Media nutzen und bedienen, den digitalen Kontakt mit dem User halten, das sind nur einige der Schlagworte, die fallen, wenn es um die Zukunft der Zeitungs- und Zeitschriftenbranche geht. Voraussetzung für den Erfolg: Neue Schwerpunkte in der Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung in den Redaktionen. Eine Qualifizierungsoffensive tut Not.
mehr »

Ein moderner Volo-Vertrag

Kaum war sie 1988 Volontärin beim Schwäbischen Tagblatt geworden, schon fand sich Renate Angstmann-Koch in der Rolle der Volontärssprecherin der dju in Baden-Württemberg wieder. Und das in einer aufregenden Zeit, denn bis 1990 kämpften die Journalistinnen und Journalisten darum, dass die Volontärsausbildung endlich einen akzeptablen Standard bekommt, der in einigen Häusern schon üblich war, aber beileibe nicht in allen. So begann ihr gewerkschaftliches Engagement, und es hat bis heute nichts von seiner Kraft verloren. Sie ist Mitglied des Landesvorstands in Baden-Württemberg, Stellvertreterin im Bundesvorstand der dju und seit vielen Jahren Mitglied der dju-Tarifkommission.
mehr »

Mit mephisto auf Sendung, mit dem heuler online

Wie ticken Studenten heute? Welche Themen diskutieren künftige Akademiker mit ihren Kommilitonen, wie sind ihre Musikinteressen, welche Clubs sind die Renner ...? Die Antworten finden sich in über 150 deutschsprachigen Studentenzeitungen, mehr als 50 Studentenradios und über 30 Campus-TVs.
mehr »

Gegen das Vergessen

„Was nicht im Netz ist, wird nicht in der Welt sein.“ Davon zeigte sich Paul Klimpel von der Deutschen Kinemathek bei der Konferenz „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“ Mitte November in Berlin überzeugt. Neue digitale Wege zum europäischen Kulturerbe bietet bereits seit 2008 die „Europeana“ der Europäischen Union mit inzwischen 20 Millionen Digitalisaten. Auch eine „World Digital Library“ ist mit über 4.000 besonderen Exponaten im Netz. Nur das geplante zentrale Portal des deutschen Kulturerbes, die „Deutsche Digitale Bibliothek“, lässt noch auf sich warten.
mehr »

In Echtzeit

Die Jugendmedientage wachsen weiter: 600 junge Leute standen am 3. November ab Mittag vor den Anmeldeschaltern der Jugendpresse Deutschland an der Carl-Benz-Arena in Stuttgart, um ihre Infomaterialien für die über 30 Workshops der kommenden Tage in Empfang zu nehmen und die Rucksäcke für den Transport in die Übernachtungshallen abzugeben. Die langen Schlangen endeten erst kurz vor Beginn der Eröffnungsveranstaltung gegen 19 Uhr. Mittendrin im Trubel: der Infostand der dju mit Flyern, Broschüren und Zeitschriften.
mehr »

Medienkritiker in der Kritik

Qualität durch Kritik hatte das sechste Herbstforum der „Initiative Qualität im Journalismus“ im Funkhaus Berlin des Deutschlandradios im Blick: Medienjournalismus, Ombudsleute und sorgfältig ausgewählte Social Media können zu mehr Transparenz beitragen, wenn sie die Interessenlage der Medien selbst deutlich thematisieren.
mehr »