Inhalt M 4/1998

Titelthema
Politik & Medien
Mediensprache – zum Nachteil der Schwachen

Alles nur Theater?
Vor den Bundestagswahlen: Zum Verhältnis von Medien und Politik

„Politik komprimierter, moderner, ansprechender darstellen“
Interview mit Bernd Neumann (CDU)

„Politiker unterhalb der Ministerebene werden vom Publikum wenig wahrgenommen“
Interview mit Reinhard Grätz (SPD)

Wer steuert wen?
Die Medien die Gesellschaft oder die Gesellschaft die Medien?
Essay von Thomas Leif

Journalismus

Nachrichten

Das Schlagwort von der organisierten Kriminalität
… sollte den Weg ebnen für den „Großen Lauschangriff“

Lauschangriff: Variante D
„Erfolg für die Pressefreiheit“ – mit der gebotenen Skepsis begrüßt

Regelwerk für Fotojournalisten
Gemeinsame AGBs von IG Medien und FreeLens

Steuerrecht wichtiger als Pressefreiheit
Höchstrichterliches Urteil zu Bewirtungskosten

„Die haben uns als Schauspieler benutzt“
Wie „Spiegel-TV“ einmal den „größten illegalen“ Atomhandel enthüllte

Keine Entscheidung zum Saarländischen Pressegesetz

Gegendarstellungen auch auf Seite 1 möglich

Tarifpolitik

Gewerkschaften legen Kompromißvorschläge für die Internet-Urheberrechtsregelung vor
11. Runde MTV-Verhandlungen für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften

Print-Medien

Kein Bock mehr auf Dialog, der keiner ist
„Das Blättchen“ – der intellektuelle Blick des Ostens auf das Land

Alternative fürs Revier
Regionalausgabe der „taz“ geplant – gegen das WAZ-Monopol im Ruhrgebiet

Ende der Vielfalt im Südwesten
Neue lokale Kooperation von „Badischer Zeitung“ und „Südkurier“

Rundfunk

Am Ende der „Gefälligkeiten“
ARD-Hörfunk: Reduzierung der Produktionshilfen – Problem für die Freien

Fummeln mit Maus und Mastermaske
oder: Was aus der Produktionshilfe wird

„Totgesagte leben länger“
Der Finanzausgleich und die kleinen Anstalten

David und Goliath schließen einen Vertrag
Über die Zukunft von Kanal 4

Koordiniert und vernetzt in die Medienzukunft
Projektarbeit soll Zugang zu Beschäftigten im privaten Rundfunk und der Filmwirtschaft verbessern

Kino/Film

Internationale Großprojekte nach Babelsberg
High Tech Center Babelsberg und andere Pläne

21 Kleine müssen sterben
Kino-Riese UFA setzt nun auch auf Multiplex-Paläste

Das MAI ist gekommen, die Multis schlagen zu
OECD-Abkommen gefährdet Demokratie, Urheberrechte und kulturelle Förderung

MAI vor Gericht

Urheberrecht

Neue EU-Richtlinie sichert Urheberrechte
Gegen massiven Druck der Multimedia-Industrie

Internet-Urteil gegen elsässische Zeitung

Schlaglichter: Urheberrechte in Europa

Ausland

Italiens Presse ködert Käufer mit Geschenken
Verleger: Gefährlicher Trend – Kioskmonopol verhindert Auflagensprung

Ansprüche zwischen Qualität und Quote
Privatfernsehen in Spanien stellt Ombudsfrau ein – „Verteidigerin der Zuschauer“

Aktion für: Hasan Özgün
Erkranktem Journalisten wird in türkischer Haft medizinische Versorgung verweigert

Service

Achtung Freie: Häusliche Arbeitszimmer und Einkommenssteuer

neue Mehrwertsteuerab 1. 4. 98

Rubriken

Kommentar
Briefe an „M“
Glosse
Seminare
Service
Terminkalender
Leute/Preise
Impressum

nach oben

weiterlesen

Neuer Tarifvertrag für Filmschaffende

Nach fünfmonatigen Verhandlungen gibt es einen Tarifabschluss für die rund 25.000 Filmschaffenden in Deutschland, der ab September gilt. Die ver.di FilmUnion erreichte gemeinsam mit der Schauspielgewerkschaft BFFS in Verhandlungen mit der Produzentenallianz Verbesserungen bei Arbeitszeiten, Freizeitphasen während der Dreharbeiten, Zuschlägen am Wochenende und bessere Bedingungen für Arbeitsverträge von Schauspieler*innen. Außerdem soll ab September über die Erhöhung der Gagen verhandelt werden.
mehr »

RBB-Freie: „Ohne uns wird‘s langweilig“

Am Tag der Arbeit demonstrierten mehr als 300 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Berliner Masurenallee vor dem Sendezentrum des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Denn sie wollen ihre Arbeit behalten, sie wollen Bestandsschutz, faire Honorare und Respekt für ihren qualifizierten Beitrag zum Programm der Zwei-Länder-Anstalt, die mal wieder den Rotstift ansetzt. Ganze Sendeformate sollen wegfallen. 75 Freien der Sendung „ZiBB“ wurde bereits das Ende ihrer Mitarbeit angekündigt.
mehr »

Bei Papier und Pappe 3,9 Prozent mehr Geld

Nach zähem Ringen wurde am 25. April in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein Tarifergebnis erzielt. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um insgesamt 3,9 Prozent. Dieses Ergebnis konnte, so ver.di, gegenüber den Arbeitgebern vom Hauptverband Papier und Kunststoffverarbeitung (HPV) nur durch die gute Warnstreikbeteiligung durchgesetzt werden.
mehr »

Freie raus aus dem Schleudersitz!

Das Timing war perfekt: Das Ende des Freienkongresses fiel taggenau mit der Verabschiedung des novellierten Bundespersonalvertretungsgesetzes zusammen, die vom ARD-Freienrat als „Meilenstein“ für die Interessenvertretung gesehen wird. Der Kongress tagte coronabedingt nicht in Saarbrücken, sondern vom 20. bis 22. April 2021 im Netz. Drei gut besuchte Veranstaltungen zu den Themen Rundfunkfreiheit, Arbeitsrecht und Mitbestimmung boten Stoff zu Diskussion und Möglichkeiten zur Vernetzung für alle Freien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Sendergrenzen hinweg.
mehr »