Inhaltsübersicht M 1-2/1998

Titelthema
Betriebsratswahlen – auch in Medienbetrieben

Kommentar: 1998 ist Wahljahr
Auch in den Betrieben; im Frühjahr werden Betriebsräte gewählt.

Gehaltsschere war Dorn im Auge
Betriebsratswahlen beim privaten Nachrichtensender n-tv in Berlin

Freie Mitarbeiter/innen und Betriebsratswahlen

Heute eher ein defensiver Job
Gespräch mit dem „Stern“-Betriebsratsvorsitzenden über Betriebsratsarbeit von und für Journalisten

Unerwartetes Abstimmungsergebnis
„TV-Today“-Beschäftigte wollen vom Gruner+Jahr-Betriebsrat vertreten werden

Warum mache ich das eigentlich?
Persönlicher Bericht über einen konfliktträchtigen Zusatzjob im Tageszeitungsbetrieb

Unentbehrlich wie ein O-Ton
Von der Notwendigkeit betriebsrätlicher Arbeit beim privaten Hörfunk – Enge Kooperation mit der Gewerkschaft zahlt sich aus

Wie mische ich ein Kino auf?
Betriebsräte für die Kino-Beschäftigten!

Journalismus aktuell

Nachrichten

Lauschangriff gefährdet die Grundlagen der freien Presse
Einschränkung des Zeugnisverweigerungsrechts und des Informantenschutzes

Journalismus
Aufgeräumte Seiten
Layout-Seminar in Nürnberg macht Mut zu Redesign und Relaunch

Schwarz-weiß-Malerei schürt Fremdenhaß
Rassismus in Medien: Ausgrenzung durch Sprache

„Die Presse als Kontrollinstanz der Politik“!?
Diskussion im Frankfurter Presse-Club

Doppelter Erfolg vor Gericht gegen G+J
Kündigungen abgewehrt

Tarifpolitik I

Kein Haussegen am Obergraben
Nach Journalisten-Arbeitskampf geht Chefredakteur der „Siegener Zeitung“ gegen Radio Siegen vor

Vier neue Tarifverträge für die Journalistinnen
und Journalisten an Tageszeitungen

Die neuen Tarifsätze

Die neuen Honorarsätze

Tarifkommission stimmt dem Zeitungsabschluß mehrheitlich zu
Trotz Rückschritt bei der Arbeitszeit: Den Blick nach vorne richten

Demütigung für Privilegierte oder ein wackerer Kampf?
Ein Resümee der Tarifauseinandersetzung der Tageszeitungsredakteure

Das Projekt
„Warnstreikteam“ im Landesbezirk Nord

dpa bleibt auf Kurs:
Kein Verzicht auf 35-Stunden-Woche Eine Bewertung des dpa-Abschlusses im aktuellen Vergleich

Essay

Schlacht der Lügen oder Kampf um die Wahrheit?
Information als Ware

Rundfunk

Heftige Kritik an MDR-Plänen
Gewerkschaften gegen Kirch-Beteiligung an MDR/drefa-Tochter

Separatistische Tendenz
Der Bayerische Rundfunk ignoriert den Aufbau eines Pressearchiv-Verbundes in der ARD

Rundfunk/Tarifpolitik II

Neue Zeit im NDR
Tarifvertrag über Arbeitszeitkonten

Tarifforderung für Film- und Fernsehschaffende

Neuer Manteltarifvertrag ab 1. Januar 1998
Für die Beschäftigten im privaten Rundfunk Baden-Württembergs

Abschluß mit dem TPR
2,0 Prozent mehr Geld ab 1. Februar beim Privatfunk – Verrechnungsverbot bleibt bestehen.

Ausland

1997 wurden 26 Journalisten getötet
Reporter ohne Grenzen und das Committee to Protect Journalism ziehen Bilanz 35 Aktion für Daw San San Nwe (Birma)

Freie

Aktualisierung „Ratgeber Freie“
Die Bemessungs- und Beitragszahlen für 1998

Rubriken

Briefe an „M“
Bücher
Zensur und kein Ende
Seminare
Service
Terminkalender
Leute
Preise
Impressum

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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
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Schon entdeckt? Qamar

Es sei „höchst an der Zeit mit, statt über Muslim*innen zu reden“, findet Muhamed Beganović. Die übliche Medienberichterstattung sei „reißerisch und eng fokussiert auf Themen wie Terror, Ehrenmord, Clan-Kriminalität oder die Kopftuch-Debatte“. Er hat mit Qamar (arabisch: Mond) deshalb ein neues, ästhetisch ansprechendes Gesellschafts- und Kulturmagazin von Muslim*innen für Muslim*innen gegründet. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 15 und 35 Jahre im deutschsprachigen Raum und soll vor allem eines: Inspirieren.
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Aktion für Sherwan Sherwani, Nordirak

Am 7. Oktober 2020 kamen gleich sechs Polizeifahrzeuge zum Haus des Journalisten Sherwan Sherwani in Erbil. Die kurdischen Sicherheitskräfte durchsuchten das Haus, stellten den Laptop des Reporters, eine Kamera, sein Telefon und einige Dokumente sicher. Dann zerrten sie ihn in Handschellen und mit vorgehaltener Pistole aus dem Haus.
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