Inhalt M 7/2000

Titelthema
Krisen, Krieg & Kameras
Journalismus im Konfliktfall

Medien im Konflikt – Mittäter oder Mediatoren?
Eine Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin versammelte internationale Experten für Friedensjournalismus

„Ich will es schwer machen wegzusehen“
Sonia Mikich: Über die Diskussion post festum

„Krieg mit Bildern“
Mainzer Tage der Fernsehkritik: Zwischen Militärstrategie und journalistischer Ethik

Krisen- und Kriegsjournalisten leben gefährlich
Mehr Kenntnisse und mehr Sicherheit durch die „Under fire“-Tagung des Johanniter Forums Berlin

„So zeigt sich die Macht der Bilder“
Journalisten und Geiselnehmer – ein ungeklärtes Verhältnis

Für einen engagierten Fotojournalismus – gegen formalen Ästhetizismus
Ein Plädoyer von Rolf Nobel

 

Journalismus

Kolumne: „Journalisten sind keine Künstler“
von Johannes Nitschmann

Verkummerung des Journalismus
Tilmann Gangloff über die gefälschten Interviews im „SZ-Magazin“ und ihre Folgen für die Glaubwürdigkeit der Medien

Der Himmel als polizeiliches Sperrgebiet
Streit um den Einsatz von Hubschraubern zur Medien-Berichterstattung

Neue Tarifstruktur für Redakteure bei dpa

Tarifrunde 2000 für Redakteure/Redakteurinnen an Tageszeitungen und Zeitschriften:
IG Medien fordert 5,5 Prozent mehr und Anspruch auf Altersteilzeit

Unter Tarif bei VRM
Umstrukturierungen unterlaufen Tarifbindung und Betriebsratspräsenz

Von Kommunikation, Machismo und Liberalität im SV

Ein Urteil mit Breitenwirkung
„Mannheimer Morgen“

Kostenlos, tatenlos, ratlos?
Die Zukunft der regionalen Tageszeitungen

Alles inszeniert?
Rich Media – poor democracy- eine Diskussion über das Verhältnis von Medien zu Politik

Doch kein Aus für Evangelische Journalistenschule

Seminar Lokaljournalismus
Werden Trüffelschweine noch gebraucht?

Die Presseversorgung bleibt auf Wachstumskurs

VG Wort hofft auf Gesetzgeber

Zulässigkeit elektronischer Pressespiegel
Statement von Bayerns Justizminister Manfred Weiß

 

Rundfunk

SFB-Tarifflucht
Protest der Freien

EU-Kommission muss TV-Finanzierung prüfen

Bälle weg von tm 3
Deal um die Champions League lässt 40 Mitarbeiter im Abseits stehen

Wird Hagen zum Modellfall?
Gemeinsamer Produktionsstandort für zwei Lokalsender in NRW

 

Film/Kino

Mehrarbeit satt
Umfrage bringt erschreckende Ergebnisse

Tarifforderung für die technischen Betriebe in Film und Fernsehen

Die Giganten formieren sich
Auf dem deutschen Kinomarkt geht die Konzentration horizontal und vertikal weiter

Mit hauseigenen Interessenvertretungen gegen Gewerkschaften

 

Recht

Kopf hoch, Kreuz gestrafft, Urheber!
Entwurf zur Neufassung des Urhebervertragsrechts

Urheber-Abgabe für CD-Brenner

Tarife für Internet-Verwertung

Digitales Wasserzeichen

Bildmanipulation
Was regelt der Markt – was der Gesetzgeber?

 

Internationales

Ein Schritt zur Reform
Jahrestreffen der EJF

„Ich bereite denen Kopfschmerzen“
Der iranische Journalist Akbar Gandschi

Aktion für Taisa Isajewa
Tschetschenien

 

Rubriken

Seminare
Service
Terminkalender
Leute/Preise
Impressum

nach oben

weiterlesen

Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
mehr »

Zwischen Utopie und Realität

Vor 75 Jahren, am 17. Mai 1946, schickte der Münchner Kabarettist Werner Finck ein launiges Telegramm nach Babelsberg: „Ein ferner Wink von Werner Finck, damit das Ding Euch wohl geling.“ Gemeint war die Deutsche Film-A.G., kurz DEFA genannt, die erste deutsche Filmfirma nach dem Zweiten Weltkrieg, die an jenem Tag eine Lizenz zur „Herstellung von Filmen aller Art“ erhielt. Neben deutschen, darunter auch einigen aus dem Exil zurückgekehrten Filmschaffenden waren Kulturoffiziere der Sowjetischen Besatzungszone maßgeblich an der Gründung beteiligt. Und doch verstand sich die DEFA zunächst als gesamtdeutsches Unternehmen. Viele der frühen, hochfliegenden Träume endeten…
mehr »

Polizeigewalt in Kolumbien

Kolumbiens Polizeieinheiten zur Aufstandsbekämpfung (ESMAD) werden für Dutzende von Toten und Schwerverletzten seit dem Beginn der sozialen Proteste im Frühjahr verantwortlich gemacht. Dabei wurden auch Journalisten gezielt bei ihrer Arbeit angegriffen, kritisiert die Stiftung für Pressefreiheit (FLIP). Videos, Fotos und Zeugenaussagen aus Städten wie Sibaté, Cali und Popayán belegen das. Doch die Regierung in Bogotá geht auch verbal gegen kritische Berichte vor allem in den sozialen Medien vor: von Cyber-Terrorismus ist die Rede. Für Jonathan Bock, FLIP-Direktor, ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung.
mehr »

Trauer um Karl Königbauer

Bei einem tragischen Unfall während einer Bergwanderung am Heuberg bei Brannenburg ist vor wenigen Tagen Karl Königbauer (65) ums Leben gekommen. Der erfahrende Bergsteiger, der auch schon einige Sechstausender bezwungen hat, ist offensichtlich abgestürzt und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
mehr »